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Einzelausstellung: Kai Mailänder - Das Rauschen der Blätter im Nadelwald (vorbei)

8 Juni 2013 bis 17 August 2013
  Kai Mailänder - Das Rauschen der Blätter im Nadelwald
 
  Galerie Martin Mertens

Galerie Martin Mertens
Linienstraße 148
10115 Berlin
Deutschland (Stadtplan)

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tel +49 (0)30 - 440 433 50
www.martinmertens.com


Die zweite Einzelausstellung von Kai Mailänder in der Galerie Martin Mertens wird von einer großen Rauminstallation dominiert. Sie besteht aus einem umgebauten Gewächshaus umringt von Bäumen.

Der Besucher wird durch dieses Szenario sehr unmittelbar in den Bildkosmos der gezeigten Papiercollagen, die die Installation umgeben, eingebunden. Die geometrischen Elemente der Installation spiegeln sich wie auch die Bäume, in den gerahmten und verglasten Collagen wieder und ergeben somit ein großes Ganzes.

Gezeigt werden neue Gruppen von Papierarbeiten, die sich mit der Landschaft, der Natur im Allgemeinen aber auch mit Architektur beschäftigen.
Schon in den Collagen der vergangenen Jahre fanden sich immer wieder Architekturelemente - besonders deutlich in der Serie der Fachwerkhäuser, in der sich die Dreiecke, Quadrate und Rechtecke der Fachwerkstrukturen als Farbflächen oder Faltungen in der Collage wiederfanden.

Bruchstückhaft taucht auch die Landschaft in den Arbeiten auf, durch Faltkanten gezeichnet oder durch Farbspuren geprägt. Hierbei deuten die Faltungen und geometrischen Elemente den Eingriff des Menschen in das System Natur an. Der Eindruck einer „Faltung" entsteht, wobei nicht immer ersichtlich ist, ob diese Form aufklappt oder sich zusammen faltet, sich öffnet oder sich schließt. Es zeigen sich Zahlen, Buchstaben, Textfragmente.
Das Ordnungssystem, das durch die Nummerierung der einzelnen Blätter/Arbeiten entsteht, fügt das Ganze wieder zusammen und stellt den Bezug zu der Herkunft/dem Ursprung der verwendeten Fragmente Seitenzahlen her. Sie stammen aus Landschaftsbüchern der 50er /60er / 70er Jahre sowie aus Druckerzeugnissen der heutigen Zeit. So vermischt sich das „Neue" mit dem „Alten". Die Geometrie/die mathematische Berechnung trifft auf die Natur/die Landschaft. Geometrische Formen drängen sich in die Bildräume und erweitern, verdecken, stören oder verbinden.
Das Abstrakte tritt dem Natürlichen entgegen ohne Hinweis auf die Entwicklung des Gesamten.

Eröffnung:
Freitag 07.06.2013, 18:00 - 21:00 Uhr

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