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Einzelausstellung: Kati HECK - Bremsspuren / RoomnumberOne (vorbei)

19 November 2010 bis 8 Januar 2011
  Kati Heck
Kati Heck
Untitled
 
www.galerie-mam.com MAM Mario Mauroner Contemporary Art

MAM Mario Mauroner Contemporary Art
Weihburggasse 26
1010 Wien
Österreich (Stadtplan)

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tel +43-1-904 2004
www.galerie-mam.com


Im RoomnumberOne treffen die monumentalen Bilder der 1979 in Düsseldorf geborenen Kati HECK auf Ihre kraftvoll wuchtigen Zeichnungen, die durch absolute Unbekümmerheit und radikalen Subjektivismus auffallen. Die Malerei der jungen Deutschen, die 2002 an der Wiener Akademie Gaststudentin bei Franz Graf war, imitiert das Gestaltungselement der Collage und vermischt Fotorealismus, Illustration, Cartoon und expressive malerische Gesten miteinander. Beeinflusst von Comics, Kriminalromanen und Filmen kreiert HECK - oft als "post feminist" bezeichnet - Assoziationen zu Pornos, Handbüchern, aber auch zur Kunstgeschichte und lässt die Leinwand zum Theater der Fantasieprojektion werden.

Kati HECK (D) - Bremsspuren

*1979 in Düsseldorf, Germany
Lives and works in Antwerp, Belgium

Academy of fine arts Antwerp Belgium, M.A. 2003
Gueststudent Academy of fine arts Vienna, Italy
Gueststudent Academy of fine arts Münster, Germany

Im roomnumberOne treffen die monumentalen Bilder der 1979 in Düsseldorf geborenen Kati HECK auf Ihre kraftvoll wuchtigen Zeichnungen, die durch absolute Unbekümmertheit und radikalen Subjektivismus auffallen. Die Malerei der jungen Deutschen, die 2002 an der Wiener Akademie Gaststudentin bei Franz Graf war, imitiert das Gestaltungselement der Collage und vermischt Fotorealismus, Illustration, Cartoon und expressive malerische Gesten miteinander. Beeinflusst von Comics, Kriminalromanen und Filmen kreiert HECK - oft als "post feminist" bezeichnet - Assoziationen zu Pornos, Handbüchern, aber auch zur Kunstgeschichte und lässt die Leinwand zum Theater ihrer Fantasieprojektion werden.

In HECKs erster Einzelpräsentation in Wien werden neben drei monumentalen Bildern, eine Reihe von Zeichnungen der Serie "Busy Beamter" gezeigt. Die Serie besteht aus 20 Zeichnungen, deren Motive vom Beamten-Tun handeln und deren Anzahl Bezug auf die durchschnittlichen Arbeitstage pro Monat eines Beamten nimmt. Obwohl HECKs Arbeiten thematisch schwer zu fassen sind, verbindet sie jedenfalls ihre immer wiederkehrende Kritik an bestehenden Gesellschaftsstrukturen. HECK karikiert die bürgerliche Distinktion, die nicht selten in einem wahren "Klassenkampf" zu gipfeln droht und stellt das stereotype Zugehörigkeitsverhalten an den Pranger. Ohne den Zeigefinger zu erheben, gelingt es der Künstlerin die Protagonisten, im Falle unserer Ausstellung die Beamten sich selbst demaskieren zu lassen. Neben dem Beamtentum persifliert HECK in ihrer Malerei eine weitere Schattenseite der österreichischen Seele - die Illoyalität - sei dies einer Minderheit oder aber dem eigenen Nachbarn gegenüber. So auch in dem Bild "Die übliche Obermeisternachmachfassenkannichnichttreppenvase", das von einer griechischen Vase, die Herakles zeigt, wie er Busiris und sein Gefolge tötet, inspiriert wurde und in der Künstlerin Assoziationen zu dem Fall "Fritzl" hervorrief. Das der Ausstellung Titel gebende Bild "Bremsspur zwei" wiederum zeigt zwei Männer, deren Gesichtsausdrücke absolute Anteilnahmslosigkeit verheißen. Die Assoziationskette des Ausstellungstitels reicht von Fäkalien über anhalten, stoppen oder zum Stillstand bringen bis hin zum wohl braunsten Fleck der österreichischen Geschichte. Kati HECK, die in ihrer Wahlheimat Belgien, in den Niederlanden, Deutschland aber auch den USA in den vergangenen Jahren eine erfolgreiche Karriere gestartet hat, scheut nicht davor zurück unangenehme, verdrängte, gar beschämende Motive in ihren Arbeiten zu thematisieren.

Solo exhibitions

2010
"Bremsspuren", Mario Maruroner Contemporary Art Vienna
"Solanum Tuberosum. Tauben sprechen kein Deutsch", Atelierschiff der Stadt Frankfurt am Main, Frankfurt, Germany

2009
"The Nono und die Fratzenpleite", Marc Selwyn Fine Art, Los Angeles, USA
"Vier Leute passen in ein Taxi", Stella Lohaus Gallery, Antwerp, Belgium

2008
"Gsuffa, der eiserne Pomoment", Mary Boone Gallery, NYC, USA
Bonzenspeck und Prollgehabe, Museum Het Domein, Sittard, The Netherlands

2007
"Heisse Bräute und Geile Würste", Galerie Annie Gentils, Antwerp, Belgium (cat.)

2006
W139, Amsterdam, The Netherlands (cat.)
"Prost Mahlzeit", Marc Selwyn Fine Arts, Los Angeles, USA

2005
"Die Grosse Egale", Galerie Annie Gentils, Antwerp, Belgium

Group exhibitions

2010
"Powerhaus", Power Galerie, Hamburg, D
"Pop Art", Scheld'apen in NICC, Antwerp, Belgium
"HOTELPUPIK - Lieblingspositionen", Forum Stadtpark, Graz, Austria
"For your eyes only ", De Markten, Brussels, Belgium
"Works on paper" , Stella Lohaus Gallery, Antwerp, Belgium
"Changez! Een Belgenshow", 21Rozendaal, Enschede, The Netherlands
"The State of Things- Contemporary art from China and Belgium" (curated by Ai Weiwei en Luc Tuymans), National Art Museum of China, Bejing, China

2009
"The State of Things" (curated by Ai Weiwei en Luc Tuymans), Bozar, Brussel, Belgium

2008
"A Meeting between the tragic and the funny", Hessenhuis - Antwerpen, Belgium
"Honorons Honoré", De Garage, ruimte voor actuele kunst, Mechelen, Belgium
UN-SCR-1325", Geukens en De Vil, Antwerp, Belgium

2007
"Pushing the Canvas", Cultuurcentrum Mechelen, Mechelen, Belgium (cat.)
"Status Questionis", Annie Gentils Gallery, Antwerp, Belgium
"Feste", Annie Gentils Gallery, Antwerp, Belgium
"Small Stuff three", Beersel, Belgium
"Welcome home", Mukha, Antwerp, Belgium

2006
"The Agency", London, United Kingdom
"Beaufort Triennale Oostende", PMMK Oostende/ Bredene, Oostende, Belgium (cat.)
View ten, Mary Boone Gallery, NYC, USA

2005
"Bonds of Love", John Connelly Presents, NYC, USA (cat.)
"59. Badischer Kunstpreis", Museum Baden, Solingen, Germany
"Marc Selwyn Fine arts", Los Angeles, USA

2004
"Coming People- Leere X Visionen", Herford, Germany (cat.)
"Nicole Klagsbrun Gallery", NYC, USA
"Probeweise Gewalt auf Vorrat", Annie Gentils Gallery, Antwerp, Belgium
"Freundschaftsmaschine", Annie Gentils Gallery, Antwerp, Belgium

2003
"Sugar and Spice", Annie Gentils Gallery, Antwerp, Belgium
"Camille-Huysmansprijs", Kunstencentrum Elzenveld, Antwerp, Belgium (cat.)
"Ithaka", Kunstencentrum Het Stuk, Leuven, Belgium

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