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Gruppenausstellung: "KN´-YAN" (vorbei)

21 April 2006 bis 3 Juni 2006
 
 
  Galerie Christine Mayer

Galerie Christine Mayer
Liebigstrasse 39
80538 München
Deutschland (Stadtplan)

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tel +49 (0)89 - 24 24 38 32
www.galeriechristinemayer.de


ALEXANDRA BIRCKEN, PIRMIN BLUM, ANNA KOLODZIEJSKA, ALICJA KWADE, LUCA RENTO, BERND RIBBECK, THOMAS ZIPP

Kuratiert von Veit Loers

Kn’-yan (englisch ausgesprochen) oder Xinaián ist eine vergessene unterirdische Welt aus der Erzählung „Der Hügel“ (The mound) von H.P. Lovecraft. Die dort lebenden menschenähnlichen Wesen sind ein uraltes Volk außerirdischen Ursprungs, die zum, einen mit Gedankenübertragung, Verwandlung von Materie und dem Einsatz unbekannter Energien, schließlich mit einem ewigen Leben ausgestattet den Menschen technologisch weit überlegen sind, zum anderen in ihren Städten alten grausamen Opferkulten anhängen und durch Klonen oder Transmission Sklaven und Nutztiere erzeugen. Das tägliche Leben ist durch einen rituellen Ablauf gekennzeichnet, mit Spielen, Betäubung im Rausch, Folterung von Sklaven, Tagträumen, gastronomischen und emotionalen Orgien, religiösen Übungen, exotischen Experimenten, künstlerischen und philosophischen Diskussionen.
Dieses Land von Kn’-yan ist eine „blau erhellte Welt des Dunstes, der Einsamkeit und der übernatürlichen Stille“. Aber das Irdisch-Normale weicht dort geringfügig von der terrestrischen Wirklichkeit ab, die Realität besitzt einen unwirklichen Hintergrund, der den wenigen, dort eingedrungenen Menschen nicht bekommt.

Die jungen Künstler/innen der Ausstellung beschwören mit ihren Arbeiten – Zeichnungen, Fotos, Skulpturen und Videos kein Horrorszenario. Aber sie setzen ihre eher stillen Formen einem sub-realen Klima aus, dessen Phantasie die vertrauten Formen trans-formiert. Sie sind da zuhause, wo die nicht zu verstehende Rolle und Bestimmung von dem, was mit Kunst gemeint sei, einsetzt. Lovecrafts Phantasie formuliert dies für die Gesetze von Kn’-yan wie folgt:
„Mit Hilfe dieser Methode brachen manche Träumer sogar zu halbmateriellen Besuchen in ein seltsames, nebelhaftes Reich der Hügel und Täler und des wechselnden Lichts auf, das manche für die vergessene äußere Welt hielten.“

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