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Gruppenausstellung: Kriegerinnen der Phantasie (vorbei)

15 Januar 2010 bis 3 März 2010
  Kriegerinnen der Phantasie
 
  Planet Vivid Gallery

Planet Vivid Gallery
Weckmarkt 1
60311 Frankfurt/Main
Deutschland (Stadtplan)

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www.planet-vivid-gallery.de


Zu unserer Ausstellungseröffnung am 15.1.2010 um 19 h mit Malerei von Eward Belsky und Dimitri Vojnov laden wir Sie herzlich ein.

Edward Belsky *1963, Colki, Region Volyn, Ukraine

Studierte an der republikanischen Kunstschule in Kiew und an der Kunsthochschule Dnepropretovsk.
In 1991 absolvierte er an der ukrainischen Akademie der Künste in monumetaler Kunst.
Seit 1992 ist er Mitglied der Vereinigung ukrainischer Künstler.
Die Kunst von Edward Belsky folgt der traditionellen ukrainischen Malerei. Sie erhält jedoch ihre Einzigartigkeit und Originalität durch den Einfluss der französischen Schule. So entwickelte Belsky sich zu einem populären Künstler der ukrainischen Gegenwartskunst und wurde international in Europa und den U.S.A. bekannt. Ebenfalls wurde seine Kunst auf unzähligen Messen repräsentiert wie in Karlsruhe, Genf, Zürich, Wien, Stuttgart, London, Paris etc.
Die Malerei von Belsky erhält seine poetische Ausdruckskraft durch kraftvolle Linienführung, vereinfachte und strukturierte Oberflächengestaltung sowie eine intensive Farbgebung. Belsky hat eine unmittelbare und dynamische Malweise, die Lebensfreude und den Drang nach künstlerischer Freiheit ausdrückt.
Portraits von Frauen sind bedeutender Bestandteil seiner Malerei. Sie wirken delikat, graziös, verträumt und erscheinen teilweise irreal. Manche muten an wie Kriegerinnen und haben zuweilen derbe Gesichtszüge und Hüte auf, die wie Helme wirken. Die Frauenportraits sind nicht eine Wiedergabe einer bestimmten Person und werden rein aus der Vorstellungskraft des Künstlers gemalt.
Edward Belsky hat in seinen Werken eine eigene Interpretation seiner Umwelt durch subjektive Emotion und Empfindung und hat eine Kunst des Gleichgewichts, der Reinheit und Ruhe und ohne jede Problematik erschaffen, die geistige Beruhigung schafft und durch Kraft und Dynamik emotional erfrischend wirkt.

Dimitri Vojnov * 1946, Ressen, Bulgarien

1967 - 1972 Studium an der Akademie der schönen Künste, Sofia
1972 - 1981 Freier Künstler in den Bereichen Malerei und Grafik
1981 - 1985 Dozent für Malerei an der Akademie für schöne Künste, Sofia
seit 1986 lebt und arbeitet in Ruppertshain bei Frankfurt/Main in seinem Studio am Zauberberg
Unverkennbar ist in seiner Malerei seine lange klassisch akademische Ausbildung, die mit inhaltlich provokanten Darstellungen und Erotik fesselt, die häufig bis ins Groteske übersteigert sind.
In seinen Bildern findet häufig ein Spektakel statt mit zum Teil grotesk verzerrten, karikierenden Bildern, in denen halbseidene oder dekadente Welten entstehen mit einer stark erotischen Grundtendenz.
Die verbundenen Augen einer Dame, Kartenspiele an den Fußzehen - meist sind die Augen der Frauen durch einen Turban, Faschen oder Tücher verdeckt, wobei die verdeckten Sinne die hohe Sensitivität und gleichzeitig die hohe Intelligenz der Frauen symbolisieren. Vojnov stellt häufig Frauen dar mit einer sehr selbstbewussten, anmutigen und erotischen Ausstrahlung, wobei in seinen phantastischen Partyszenen mit zuweilen angedeutetem Kartenspiel, die dargestellten Frauen stolz und unnahbar erscheinen. Mutig und selbstbestimmt sind sie den Männern ebenbürtig oder sogar überlegen.

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