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Gruppenausstellung: KRITISCHE GESELLSCHAFTEN - II. GRENZENLOSE SOZIABILITÄT (vorbei)

20 Mai 2005 bis 20 November 2005
  KRITISCHE GESELLSCHAFTEN - II. GRENZENLOSE SOZIABILITÄT
L.A. Raevn, Sibling Rivalry, 2003
 
  Badischer Kunstverein

Badischer Kunstverein
Waldstr. 3
76133 Karlsruhe
Deutschland (Stadtplan)

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tel +49-(0)721 - 28 226
www.badischer-kunstverein.de


KRITISCHE GESELLSCHAFTEN II. GRENZENLOSE SOZIABILITÄT

Fikret Atay, John Baldessari , Heather und Patrick Burnett-Rose, Lutz Fezer/Skafte Kuhn/Michael Stumpf, Anthony Howard, Indra, Runa Islam, Eva Keil, Park Chan-Kyong, L.A. Raeven, Kai Schiemenz, Stephen Willats, Carey Young.

Eröffnung: Freitag, 20. Mai, um 19 Uhr

Individuelle und gesellschaftliche Lebensformen organisieren sich heute in temporären Netzwerken. Biografien können sich nicht mehr an hierarchischen Lebensentwürfen orientieren, sondern realisieren Zukunft unter wechselnden äußeren Bedingungen als „Unternehmen ihrer selbst". Komplexe, kommunikative Netzwerke erfordern vielseitig angeschlossene Subjekte, die ihr Ein- und Auskommen kreativ, schnell und selbst-verantwortlich regeln.

Das Leben - ein riskantes Projekt? Der Halt in Netzwerken ist so partiell und temporär wie sie selbst. Künstlerische Arbeiten reflektieren den entgrenzten öffentlichen wie privaten Radius von Handlungen und Projektionen, die Exklusivität einer globalisierten Zeichensprache, den Status des Einzelnen, seiner Orientierungen, Bindungen und Ausschlüsse. Welche Qualität bietet der ästhetische Rahmen für Nicht-Integrierbares und Inkompatibles?

KRITISCHE GESELLSCHAFTEN: Vom 25. März bis 20. November dieses Jahres steht das Ausstellungsprogramm des Badischen Kunstvereins unter dem Titel „Kritische Gesellschaften". In einer Folge von vier Ausstellungen, die ohne Umbaupausen inein-ander greifen, werden Arbeiten von mehr als 35 internationalen Künstlern vorgestellt, die zum Teil speziell für dieses Ausstellungsprojekt entwickelt und realisiert wurden. Bezugspunkt für alle Beiträge ist die Fragestellung, ob und wie aktuelle Kunstproduktion die Bewährungsproben für die Zukunft einer kritischen Gesellschaft ästhetisch begreifen und reflektieren kann.

Die Ausstellungssituationen werden begleitet von Vorträgen, Diskussionen und Film-programmen. Text- und Bildbeiträge aus den „Kritischen Gesellschaften" werden anschließend in einem Reader publiziert.

Im Karlsruher Stadtraum kommunizieren sich die "Kritische Gesellschaften" mit Kunst- und Textbeiträgen auf drei öffentlichen Billboards (Bahnhofsplatz, Friedrichsplatz, Schlossplatz).

Das Ausstellungsprogramm "Kritische Gesellschaften" wird gefördert von der Kulturstiftung des Bundes.

Das Billboard-Projekt wird realisiert mit Unterstützung der Fa. Decaux.

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