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 Ferdinand Kriwet, Super Seh Text, 1971. Courtesy BQ Berlin.
Foto: Roman März | | |
Ferdinand Kriwet (*1942 in Düsseldorf) beschäftigte sich bereits in den 1960er Jahren mit unseren von der Reizüberflutung der Massenmedien beeinflussten Sehgewohnheiten und analysierte die Sprache von Fernsehen, Werbung und Fotografie. Kriwet, dessen Wurzeln in der konkreten Poesie liegen, beschreibt sich selbst als visuellen Poeten. Sein Interesse gilt der Sprache, die für ihn nicht nur Wort, sondern auch Bild ist. Die retrospektiv angelegte Ausstellung gibt einen umfassenden Einblick in Kriwets vielschichtiges Oeuvre - von den ersten Rundscheiben und Poem- Paintings, Hör- und Sprechtexten, Publikationen, Film- und Fernsehbeiträgen bis zu Neonarbeiten und Mixed-Media-Installationen. Er wird erstmals in Österreich umfassend vorgestellt.
Die Ausstellung wurde in Kooperation mit der Kunsthalle Düsseldorf entwickelt.
Katalog
Zur Ausstellung ist der Katalog KRIWET - Yester 'n' Today im DuMont Buchverlag erschienen.
Hg.: Gregor Jansen, Kunsthalle Düsseldorf; mit Texten von Sven Beckstette, Konrad Boehmer, Gregor Jansen, Ferdinand Kriwet, Marc Matter, Helga Meister, Franz Mon, Werner Ruhnau, Klaus Schöning, Christoph Benjamin Schulz, Jan Wenzel, Deutsch/Englisch, 279 Seiten, 2001, 35 Euro |