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 ewerdt hilgemann | | |
kuno gonschior (1935) ist bekannt um seine farbigen, fast monochromen und pastosen bilder in grossformat, die er im laufe der jahre meisterhaft geschaffen hat. das jahr 2000 jedoch bedeutet bei gonschior nicht nur eine jahrhundertwende, sondern auch ein radikaler umbruch in der arbeit.
es entstehen gleichzeitig minimale bilder, wo der farbtupfer kaum vom untergrund zu unterscheiden ist, bilder mit monochromen tupfern und viel zwischenraum in einem spannenden rhytmus, und pastose bilder mit transparenten farben.
im märkischen museum zu witten war im sommer eine wunderschöne vorprobe dieser neuentwicklung zu sehen. art affairs ist die erste galerie, die diese arbeiten in einer gegenüberstellung mit den neuen edelstahlskulpturen von ewerdt hilgemann vorstellen kann.
ewerdt hilgemann (1938) hat sich auch im jahr 2000 zu einer neuen serie von arbeiten entschlossen und zwar zur schaltung seiner bis dahin monolitischen geometerischen körper, die er der implosion unterwirft. diese kräfte werden jetzt anders geleitet und bilden völlig neue geschöpfe; wie siamesische zwillinge sind sie an einer seite verbunden, obwohl separat geformt.
art affairs zeigt diese neuen arbeiten in der galerie an der lijnbaansgracht in amsterdam, wie auch auf der art cologne (5.-12. november, stand F24 in halle 2.2). diese und andere arbeiten sind ebenfalls in der webgallery abzurufen: www.artaffairs.net
art cologne: täglich 11-19 uhr
eröffnung: samstag, den 4. november 16-21 uhr |