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Gruppenausstellung: Künstler der Galerie (vorbei)

4 Dezember 2010 bis 22 Januar 2011
 
 
www.Bode-Galerie.de Galerie & Edition Bode GmbH

Galerie & Edition Bode GmbH
Kaiserstraße 32/1
90403 Nürnberg
Deutschland (Stadtplan)

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www.Bode-Galerie.de


Vom 4. Dezember 2010 bis 22. Januar 2011 präsentieren wir einen Querschnitt durchs Galerieprogramm:

Die Seherlebnisse in der Malerei von Tillmann Damrau entführen den Betrachter in literarische Bedeutungsebenen. Frei von den Gesetzen der Malerei erarbeitet Damrau mit feinstem Gespür für Proportion, Bedeutungsmaßstab und Bildkomposition rätselhafte Szenerien. Maßstab und Proportion stehen auch in den Skulpturen von

Peter Hermann zur Debatte. Durch bewusste Reduktion von Form und Aktion verrätselt er seine Protagonisten und es obliegt dem Betrachter, sich anzunähern und das Rätsel zu entschlüsseln. Ebenso verschlüsselt erscheint die Malerei von Cony Theis. Kunsthistorisches Beziehungsgeflecht, detaillierte Komposition und Interpretationsspielräume von humorvoll bis politisch schaffen für den Betrachter individuelle Identifikationsmöglichkeiten.

Als ereignisreich und höchst komplex erweisen sich gleichermaßen die Arbeiten von Wolfgang Zelmer. In surrealen Raumkompositionen bindet er die Motive des klassischen Stilllebens in die moderne Malerei ein und erschafft in seltener Meisterschaft eine poesievolle Kunst. Poetisch, aber in erster Linie harmonisch und meditativ erscheinen die Werke des koreanischen Künstlers Koo Ja-Hyun. In den graphischen Blättern erfährt der Betrachter die enge Verbindung des Künstlers mit der asiatischen Mentalität und sein Gespür für das Wesen der Kunst. In den Arbeiten von Harry Meyer sieht sich der Betrachter hingegen dem Wesen der Natur gegenüber gestellt. Unerwartet und intensiv erfährt er in den impulsiven Arbeiten die Veränderlichkeiten und die Autonomie der Natur.

Auch Donata Benker stellt die Frage nach den Bezügen der Natur, nach dem Raum, der hinter der Landschaft liegt und den wir zunächst nicht wahrnehmen. Die einzelnen Elemente ihrer Landschaften mögen erst ein vertrautes Ganzes vermitteln, doch die erfassten Kontexte lösen sich auf und spiegeln die Sichtweise der Künstlerin auf das Thema Landschaft. Die Visualisierung der individuellen Eigenschaften von Natur ist auch das Charakteristikum der Keramiken von Kim Mun-Ho. In der Oberflächengestaltung seiner koreanischen „Dawan Tea Bowls" spiegelt sich vor allem die Kraft der Natur wider.

Die Wesensart von Natur, besser eines bestimmten Ortes vermag Christopher Lehmpfuhl in seinen Bildern festzuhalten. Diese sind determiniert von einer intensiven Auseinandersetzung mit dem orts-individuellen Licht und erhalten so höchste Realität und Dynamik. Ebenso schafft der Bildhauer Clemens Heinl Arbeiten von äußerster realistischer Präsenz. In einer konzentrierten Gestaltung und einer klaren körperlichen Aussage werden die Skulpturen zu eigenständigen Wesen.

Meist grenzüberschreitende bis existentielle Erfahrungen mit Menschen und mit extremer Natur transferiert Werner Knaupp in sein künstlerisches Werk. Die Motive bleiben zyklusübergreifend elementar, auch die neuesten Arbeiten, für die er bereit war, den bisherigen Stil aufzugeben, schöpfen aus eben dieser Erfahrung neue und vor allem höchst innovative Ausdrucksmöglichkeiten. Essentiell und teilweise sogar roh erscheinen die Skulpturen von Thomas Junghans. Dies verleiht den Arbeiten eine präsente Stärke und Ausdrucksfähigkeit. Er schafft keine Portraits, sondern Bildnisse eines Typus oder einer Begrifflichkeit. Seine abstrakten Plastiken, die wie ein zerlegter Körper erscheinen, fordern heraus, eine eigene Leitlinie der Betrachtung zu entwickeln.

Die Prinzipien der Zerlegung und der Findung einer neuen Kompositionsweise führte auch

Karl Hagedorn von der figürlichen hin zu einer abstrakt-konstruktivistischen Bildsprache. Basierend auf der klassischen europäischen Moderne entwickelte Hagedorn ab 1959 in den USA eine eigenständige künstlerische Position. Das künstlerische Schaffen Fritz Griebels ist ebenfalls in der Mitte des 20. Jahrhunderts angesiedelt. Seine Malerei steht in der Tradition der klassischen Moderne und integriert in ihrer Komplexität von Gegenständlichkeit bis hin zur Abstraktion immer wieder klassizistische und antikisierende Tendenzen. Um die Künstler des 20. und des 21. Jahrhunderts selbst geht es dem Portraitisten Benjamin Katz. Mit sensiblem Gespür fotografiert er die deutsche und der internationale Kunstszene und lässt damit in einzigartiger Weise eine fotografische Dokumentation der Persönlichkeiten hinter den Kunstwerken entstehen. Antonia Lindner M.A.

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