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Gruppenausstellung: Margret Eicher • Florian Merkel - RADICALLY CONSTRUCTIVE (vorbei)

15 September 2006 bis 18 November 2006
  Margret Eicher • Florian Merkel - RADICALLY CONSTRUCTIVE
Florian Merkel, Kausaler Aufbruch, 4, 2004, Cibachrome, 100 x 200 cm, Auflage 5
 
  Bernhard Knaus Fine Art

Bernhard Knaus Fine Art
Niddastrasse 84
60329 Frankfurt/Main
Deutschland (Stadtplan)

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tel +49 (0)69 - 244 507 68
www.bernhardknaus-art.de


Pressemitteilung

"RADICALLY CONSTRUCTIVE"
Margret Eicher - Florian Merkel

Vernissage
: Freitag, 15. September 2006, 20.00 Uhr
Dauer der Ausstellung: 19. September bis 18. November 2006
Einführung: Dr. Ingrid Pfeiffer, Schirn Kunsthalle, Frankfurt / Main
Informationen: www.bernhardknaus-art.de

Ausstellungsort: Bernhard Knaus Fine Art
Augartenstr. 68, D – 68165 Mannheim
Tel: 0049(0)621 814011
knaus@bernhardknaus-art.de

In einer Doppelausstellung zeigt die Galerie Bernhard Knaus Fine Art Arbeiten der Künstler Margret Eicher und Florian Merkel.

Im Mittelpunkt der Werke von Florian Merkel steht die menschliche Figur, die von einer streng linearen Kontur umrissen ist. Die von dem Künstler geschaffenen Gestalten kommen dem Betrachter seltsam bekannt vor und bleiben doch auf Distanz. Frauen und Männer erscheinen in ihrer Mode als Individuen der Gegenwart, erinnern aber mit ihrer theatralischen Gestik und ihren verschobenen Proportionen an Märchenfiguren und Helden aus der Mythologie, an Allegorien und Sinnbilder. Im Zusammenspiel verschiedenster künstlerischer Techniken von Fotografie, Zeichnung und Malerei entstehen, virtuell zusammengeführt, surreale Szenerien paralleler Bildwelten. Die bunten Farbflächen verbinden die verschiedenen Erzählstränge und laden den Bildraum atmosphärisch auf.

Margret Eicher spielt mit den Sehgewohnheiten des Betrachters. Die Künstlerin arbeitet mit Motiven aus aktuellen Medienbildern, Pressefotos und Ikonen der globalen Gesellschaft, die sie für vielfigurige großformatige Tapisserien und digital imitierte Aquarelle verwendet. Der fiktive Prominente „Superman" wird in einem impressionistischen Aquarell als Porträt abgebildet, mit Pelz bekleidete Models posieren auf einem Wandteppich wie in einem Hochglanzmagazin, bereits beim ersten Hinschauen verunsichern und irritieren ihre Arbeiten durch den Widerspruch in der medialen Botschaft. Margret Eicher kommentiert mit ihren „Chimären" mit Ironie und gekonnter Inszenierung heutige Werteträger und Mechanismen der Medien. Angezogen von der Schönheit, dem Reiz des Monströsen und Unvereinbarkeit in den neuen Bildrealitäten, wird der Betrachter mit der eigenen Erwartungshaltung konfrontiert und aufgefordert, seinen Augen nicht zu trauen.

Beide Künstler erschaffen ausgehend von einem kollektiven Bildgedächtnis und historischen Bildoptionen neue Bildwelten. Die Zweideutigkeit und ironische Distanz der Künstler zu ihrem Werk eröffnet dem Betrachter einen Parcours zwischen den Wirklichkeitsebenen und gibt Raum für eigene Verknüpfungen und Interpretationen.

Wir freuen uns, wenn Sie über diese Ausstellung berichten.
Details und Bildmaterial finden Sie auf unserer Homepage: www.bernhardknaus-art.de
Gerne senden wir Ihnen auf Anfrage weitere Informationen zu.

Mit freundlichen Grüßen
Bernhard Knaus

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