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Einzelausstellung: Marion Anna Simon - Klais (vorbei)

3 Juli 2007 bis 28 Juli 2007
  Marion Anna Simon - Klais
Marion Anna Simon
 
  Galerie Supper

GALERIE Supper
Kreuzstraße 3
76530 Baden-Baden
Deutschland (Stadtplan)

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tel +49 (0)7221 - 37 30 450
www.galerie-supper.de/


Pressemitteilung
Karlsruhe, Mai 2007

Marion Anna Simon

"Klais" (Über das Einzelne hinaus auf das Allgemeine verweisen.)

Vernissage: Samstag, 30. Juni 2007, 18.30 - 20.30 Uhr.

Ausstellungsdauer: 3. Juli bis 28. Juli 2007.

In Kooperation mit der Galerie Epikur (Wuppertal) zeigt die GALERIE Supper erstmals Arbeiten von Marion Anna Simon.

Marion Anna Simon
entfaltet in ihrer Malerei ein Spektrum, das die Gratwanderungen zwischen Zeitgeschehen, Gesellschaft, Selbstpositionierung, autobiografisch Erlebtem und aufmerksam Beobachtetem erfahrbar werden lässt. Simon saugt all diese Dinge des täglichen Lebens in sich auf, um ihnen in ihrer abwechslungsreichen Malerei eine neue Plattform zu bieten. Die Realitätsfragmente und -ausschnitte auf den Bildern Simons sind weder objektiv noch distanziert. Sie zeugen von einer emotionalen Anteilnahme der Künstlerin, gleich ob sie die Rolle der Beobachterin oder der Beteiligten innehat. Simon vermittelt dies durch eine besondere Perspektive, einen ungewöhnlichen Fokus oder die Kombination scheinbar zusammenhangloser Szenerien. In der Arbeit „Ich habe ihn gesehen, Rom" (2006) etwa, geht Simon von einem wichtigen Erlebnis eines Familienmitgliedes aus, von dem diese Person bis heute zehrt. Doch nicht etwa die Mimik der Dargestellten erzählt die Geschichte: Vielmehr ist es das Zusammenspiel der Farben, der Körperhaltungen sowie der mediterranen Atmosphäre Roms, in der Architektur, Flora und wärmendes Licht miteinander verschmelzen.

Simon orientiert sich zwar an der Realität, doch nimmt sie Wertungen durch ihren Duktus vor, indem sie Wesentliches von Unwesentlichem trennt. Die Rezeption und Reflexion subjektiv und gesellschaftlich geprägter Realitätswahrnehmung vollzieht Simon in einer aufwändigen Überlagerung sowohl deckender als auch transparenter Farbschichten, die synonym sind für die Vielschichtigkeit einer Wahrnehmungs- und Erinnerungsarbeit: Gesichter verschwimmen bis zu Unkenntlichkeit, Perspektive wird verfremdet, manche Dinge verblassen, andere bleiben betont.

In malerischer Geste verwebt Simon ihre Bildelemente besonders durch die luzide Klarheit der Farben zu einer neuen Einheit, die nicht mehr den Gesetzen der äußeren Wirklichkeit gehorcht, sondern einer bildinternen Stimmigkeit folgt. Somit reflektiert die Malerei Simons gleichsam die Subjektivität und Modifizierbarkeit von Realitätswahrnehmung und -darstellung. Künstlerin und Betrachter sind somit angehalten, ihre Wertigkeiten zu hinterfragen und sich neu zu positionieren.

Asja Kaspers M.A.



Marion Anna Simon wurde 1972 in Hamburg geboren. Im Anschluss an ihr Studium der freien Kunst, Malerei, Performance, Installation und Skulptur von 1992-1998 an der Hochschule für Bildende Kunst in Hamburg bei Henning Christiansen, Ursula Reuter und Olav Christopher Jenssen hat sie ebendort ein zweijähriges Aufbaustudium für freie Kunst absolviert. Für ihr Werk erhielt sie bereits zahlreiche Stipendien und Preise, u.a. war sie Stipendiatin der Faculdat de Bellas Artes in Madrid und des Landes Rheinland-Pfalz. Seit 1993 stellt sie ihr Werk in Gruppen- und Einzelausstellungen sowie auf Messen aus, darunter im Ludwig-Museum, Koblenz, im Martin Gropius-Bau, Berlin und in der Galerie Asbaek, Kopenhagen. Arbeiten von Marion Anna Simon sind im Besitz privater und öffentlicher Sammlungen.

Vernissage: Samstag, 30. Juni 2007, 18.30 - 20.30 Uhr.

Einführung: Regina M. Fischer, Kunsthistorikerin

Ausstellungsdauer: 3. Juli bis 28. Juli 2007.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 14 - 19 Uhr, Samstag 12 - 16 Uhr und nach Vereinbahrung.

Galerieferien: 31. Juli bis 13. September 2007.

Pressekontakt: Dirk Supper, Telefon und Fax: 00 49 - 721 - 5 69 55 77,

E-mail: mail@GALERIESupper.de

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