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Einzelausstellung: Martin Krenn - Memory in (Post-) Totalitarianism (vorbei)

12 März 2011 bis 9 April 2011
  Martin Krenn - Memory in (Post-) Totalitarianism
Halle des Volkes, Gauforum, heute Weimarer Atrium:
Bei den Bauarbeiten wurden Häftlinge des KZ Buchenwald
eingesetzt.
Weimar, Deutschland 2010
 
www.zimmermann-kratochwill.com Galerie Zimmermann Kratochwill

Galerie Zimmermann Kratochwill
Opernring 7
8010 Graz
Österreich (Stadtplan)

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tel +43 (0)316 - 8237 54 0
www.zimmermann-kratochwill.com


Memory in (Post-)Totalitarianism
Martin Krenn

Martin Krenns Ausstellung „Memory in (Post-)Totalitarianism“ ist eine fotografische Reise zu unterschiedlichen Orten der Geschichte. Anhand von Denk- und Mahnmäler, Archiven, Museen und Gedenkstätten in Deutschland und Rumänien wird der evolutionären Entwicklung und Veränderung von Geschichtsbildern in totalitären und posttotalitären Gesellschaften nachgegangen.
Krenn interessiert, welche Spuren faschistische und kommunistische Ideologie bei der Nachfolgegeneration hinterlassen haben und welchen Einfluss die totalitäre Vergangenheit auf die Schaffung neuer politischer Räume hat. Untersucht wird auch welche Rolle Gedenkorte, Spielfilme und historische Romane bei der Schaffung des kollektiven und kulturellen Gedächtnisses spielen können. Krenn hat Expert_innen unterschiedlicher Disziplinen befragt und die verschiedenen Gestaltungsstrategien an offiziellen und nichtoffiziellen Erinnerungsorten ins Visier genommen.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen fotografische Arbeiten, die auch Teil einer 3-Kanal Ton-Diainstallation sind. In seinen Fotografien bezieht sich Krenn auf unterschiedliche Medien: So wurde den DDR Geschichtsbildern zum KZ-Buchenwald anhand von Filmstills des DEFA Filmklassikers „Nackt unter Wölfen“ nachgegangen. Durch das Memorial Sighet in Rumänien bewegt sich Krenn analog zu seinem ersten Besuch des virtuellen Museums Sighet, welches, bis ins kleinste Detail nachgebildet, auf DVD erhältlich ist. Textpassagen der Installation nehmen Bezug auf die Expert_innen-Interviews des Projektes. Einen weiteren Teil bildet ein Raum mit Videointerviews mit dem Journalisten und Buchautor Oliver Lustig und dem Präsidenten der Association of Romanian Jews Victims of the Holocaust Liviu Beris. Die Interviews ermöglichen Einblicke in die geschichtspolitische Entwicklung Rumäniens aus der Sicht von Holocaust-Überlebenden.

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