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Einzelausstellung: Mathias Perlet – Rosenrot - Leipziger Malerei (vorbei)

10 Februar 2006 bis 23 März 2006
  Mathias Perlet  – Rosenrot - Leipziger Malerei
Mathias Perlet
 
  Galerie artThiess

Galerie artThiess
Frauenstrasse 12
80469 München
Deutschland (Stadtplan)

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www.artthiess.de


MATHIAS PERLET – ROSENROT
LEIPZIGER MALEREI

10. Februar 2006 bis 23. März 2006

Vernissage: Donnerstag, 9. Februar 2006, ab 18.30 Uhr
Es spricht die Kunsthistorikerin Christine D. Hölzig über das Werk von Mathias Perlet.
Mathias Perlet ist anwesend.

Finissage am Donnerstag, den 23. März 2006, ab 18.30 Uhr.
Um 19 Uhr sprechen Regine Thiess über die "Neue Leipziger Schule" und Martina Neumair über das Werk von Mathias Perlet.

Erstmals in München:
Die Galerie artThiess
im Orlandohaus zeigt neueste Arbeiten
des Leipziger Malers Mathias Perlet

Eintauchen in eine Welt voller Farben oder sich verlaufen in einem Wald voller Untiefen: Der Leipziger Maler Mathias Perlet schickt die Seele des Betrachters vielfach auf Reisen. Seine Bilder sprechen von Gefühlen, Zuständen und vor allem von der Sehnsucht des Menschen nach dem verlorenen Paradies. Perlet, Jahrgang 1958, hat in den achtziger Jahren an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst Malerei studiert und war dort Meisterschüler bei Professor Arno Rink. Auch er schließt an die figürlich-realistischen Traditionen der sogenannten Leipziger Schule an. Die Shoting-Stars des europäischen Kunstmarktes, allen voran Neo Rauch, sind Studienkollegen von Perlet. Was seine Bilder so spannend macht, ist die subjektive künstlerische Sprache. Er spielt mit seinen darstellerischen Mitteln vom extremen Realismus über die Zeichnung bis hin zu flächig abstrakten Formulierungen. Kraftvoll setzt er Farbflächen gegeneinander, festigt die Formen, findet sensibel Zwischentöne und provoziert bewußt eine Gradwanderung zwischen Kunst und Übertreibung. Auch erarbeitet er sich mehrere Ebenen in einem Bild. Vorder- und Hintergrund können sich dabei durchdringen, Räume öffnen sich zu Landschaften, mit Mustern werden Flächen geschlossen. Sowohl die Bildebenen wie auch das Bildpersonal, welches der Leipziger wie Versatzstücke handhabt, machen die Bilder zu Collagen oder Assoziationsteppichen. Manche Motive lassen den Künstler nicht mehr los. So treten immer wieder Paare auf, Blüten prangen riesiggroß und sinnlich, Tiere begleiten das Geschehen oder werden selber zu Akteuren. Geschlossene Augen und greifende Hände künden von den Sehnsüchten des Menschen, also auch denen des Malers. Allerdings erfindet er keine simplen Pointen und seine Idyllen sind nicht ungetrübt: Sinnbilder von Konflikten durchkreuzen das Geschehen. Der Leipziger Maler thematisiert poetisch psychische Zustände, findet Bilder für Wünsche, Hoffnungen und Ängste. (Christine D. Hölzig)

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