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 Mathias Perlet Madonna incognito VIII "Madonna incognito VIII", Eitempera/Öl auf Leinwand, 200 x 170 cm 2007 | | |
Vernissage: Donnertag, 24. April 2008, 18.30 bis 22.00 Uhr
Um 19.00 Uhr wird Daniela Thiel M.A. über das Werk von Mathias Perlet sprechen.
Der Künstler wird anwesend sein.
Finissage: Donnerstag, 19. Juni 2008, 18.30 bis 22.00 Uhr
Infotext
Die Galerie artThiess freut sich vom 25. April bis 19. Juni 2008 wieder neue Arbeiten des Leipziger Künstlers Mathias Perlet (*1958) präsentieren zu können.
Bei Mathias Perlet steht die Beschäftigung mit der Figur und die Erschaffung fiktiver Bildräume, die er mit phantastischen Elementen und Symbolen anreichert, im Zentrum seines Schaffens. "In seinen Bildern ist Mathias Perlet", so die Kunsthistorikerin Christine Hölzig, "stets dem Menschen zugewandt, hinterfragt dessen - und damit seinen eigenen Standort. Er thematisiert Liebe, Ängste und Hoffnungen. Wesentlich sind ihm dabei physische Zustände wie Warten, Sich-Einsam-Fühlen und Sehnsüchtig-Sein. Die Stimmungen, die der Künstler schafft, berühren. Und dies sowohl bei Bildern, die sich mit Themen, z.B. Kindheit-Sehnsucht-Puppe oder Jugendlichkeit-Tier-Gefährdung-Behütung, beschäftigen wie auch bei den Wald- und Wasserlandschaften. Häufig setzt der Maler Metaphern ein, die dann in ganzen Bildserien auftauchen, so die wunderschöne, aber haarlose Porzellanpuppe, der wunderschöne, aber gefährliche Wolf oder die Sinnbilder Wald und Wasser."
Mathias Perlet, geboren 1958, studierte ab 1982 in Leipzig an der Hochschule für Grafik- und Buchkunst Malerei und war dort 1987 bis 1990 Meisterschüler von Prof. Arno Rink. Während dieser Zeit waren Mathias Perlet und Neo Rauch, einer der bekanntesten Künstler der Gegenwart, Studienkollegen. Mathias Perlet steht ganz in der Tradition der Leipziger Schule, die in den vergangenen Jahren auf dem Kunstmarkt viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat und wohl auch in Zukunft noch für Überraschungen sorgen wird.
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