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Einzelausstellung: Mikkel McAlinden - Ein Verlust der Worte / A Loss for Words (vorbei)

7 Mai 2005 bis 25 Juni 2005
  Mikkel McAlinden - Ein Verlust der Worte / A Loss for Words
Mikkel McAlinden, Cold Hotel, 2004, 180 x 231 cm
 
  HAMISH MORRISON GALERIE

HAMISH MORRISON GALERIE
Friedrichstraße 232
10969 Berlin
Deutschland (Stadtplan)

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tel +49 30 280 40 577
www.hamishmorrison.com


Mikkel McAlinden - Ein Verlust der Worte - Fotografie

Eröffnung am Samstag, 7. Mai, 18 Uhr
Dauer 7. Mai – 25. Juni 2005

Großformatige Landschaftsfotos bestimmen die zweite Einzelausstellung des Norwegischen Künstlers Mikkel McAlinden Ein Verlust der Worte in der Spielhaus Morrison Galerie. In einem harten Bruch mit seinem bisherigen Schaffen hat Mikkel McAlinden aus seinen neuen Arbeiten alle erzählerischen Elemente verbannt. Wie leere Filmsets muten die großen Fotos an, die schon durch Ihre physischen Dimensionen den Betrachter in ihr Vakuum zu ziehen vermögen.

Mikkel McAlinden hat sich in den vergangenen Jahren durch zahlreiche Einzelausstellungen in Norwegischen Museen als einer der wegweisenden Skandinavischen Fotografen etabliert. Zuletzt war er in Deutschland präsent in der Ausstellung "Munch revisited" des Museums am Ostwall, Dortmund.

Wie er anlässlich der Ausstellung in einem Text beschreibt, ist der Bruch, den die neuen Arbeiten in seinem Werk markieren, wie ein Schock gewesen. Nach Jahren der Arbeit an Fotos, die ein Maximum an Allegorien, Symbolen und visuellen Erzählungen beinhalten sollten, drängte sich McAlinden die Frage auf, ob es möglich wäre, Fotos zu machen, die von alledem nicht nur Nichts haben, sondern sogar jegliche Repräsentanz total vermeiden.

Die neuen Landschaftsfotos von Mikkel McAlinden sind wie Hintergründe ohne Vordergründe. Unwillkürlich sucht der Betrachter das eigentliche Motiv und wird dadurch verführt, sich der Landschaft umso intensiver und unbelasteter auszusetzen. Die bis zu vier Meter breiten oder hohen Formate machen das Betrachen zu einem geradezu körperlichen Erlebnis. Am deutlichsten wird das bei Fortress, einem Schwimmbecken, dessen Rand in einer perspektivisch geschwungenen S-Kurve auf den Betrachter zuläuft und ihn damit sehr direkt zu einem Sprung ins kalte Wasser einlädt.

Mikkel McAlindens neue Fotoarbeiten erzählen keine Geschichten; Sie machen den Betrachter selbst zum Hauptdarsteller seiner Unterhaltung mit dem Bild.

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