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Gruppenausstellung: Minimalism And Applied II (vorbei)

29 Oktober 2010 bis 27 März 2011
  Minimalism And Applied II
Ausstellungsansicht, ›Minimalism and Applied II‹, v.l: Albert Weis, Eileen Gray
Fotos: Hans-Georg Gaul, Berlin
 
  Daimler Contemporary

Daimler Contemporary
Alte Potsdamer Str. 5
10785 Berlin
Deutschland (Stadtplan)

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tel +49-(0)30-259 41 420
www.sammlung.daimler.com


Dialoge zeitgenössischer Künstler/innen mit Design und Architektur des 20. Jahrhunderts / Dialogues of Contemporary artists with 20th century design and architecture

Die Daimler Kunst Sammlung hat in den vergangenen zehn Jahren einen Schwerpunkt entwickelt im Bereich konstruktiver, konzeptueller und minimalistischer Tendenzen von den 1920er Jahren bis heute. Ein besonderes Interesse galt in diesem Kontext Künstler/innen, die im Grenzbereich freier und angewandter Disziplinen gearbeitet haben. ›Minimalism and Applied I‹, 2007, hatte bildende Künstler/innen vorgestellt, die im Übergang zu Architektur, Produkt- und Graphikdesign arbeiten. Demgegenüber fokussiert sich der zweite Teil der Reihe auf einen Dialog herausragender früher Vertreter aus Architektur und Möbeldesign mit internationaler Gegenwartskunst. Die Künstler/innen greifen mit raumbezogenen Installationen, Skulpturen, bildhaften Objekten und Readymades einerseits formale Momente der Design- und Architekturklassiker auf, diskutieren jedoch vor allem die mit diesen verbundenen radikalen Haltungen und demokratischen Ideale.

Im Zentrum der Ausstellung stehen Neuerwerbungen internationaler zeitgenössischer Künstler/innen, die in ihren Arbeiten die Übergänge zwischen Kunst, Design und Architektur ausloten. Gail Hastings baut für einen 1911 entworfenen, nicht realisierten Bibliotheksbau der australischen Architekten Griffin einen dreidimensionalen ›Denkraum‹; Albert Weis' ›Cabinet‹ und Martin Boyce' Skulpturen referieren auf die konstruktive Ästhetik der Architekturentwürfe von Jean Prouvé und Eileen Gray; die Skulpturen von Rupert Norfolk und George Henry Longly verbinden Industriedesign und Minimal Art; Charlotte Posenenske gibt schon in den 1960er Jahren radikal demokratischen Ansätzen in Architektur und Design, wie sie Ferdinand Kramer oder Charlotte Perriand vertreten, eine authentische künstlerische Sprache in Gestalt minimalistischer, partizipatorisch angelegter Kuns tobjekte; Philippe Parreno verbindet filmische, bildnerische und angewandte Ästhetik in einer poetisch aufgeladenen Raumsituation.

Bis 23. Dezember gelten die üblichen Öffnungszeiten. Zwischen den Feiertagen öffnet das Daimler Contemporary vom 27. bis 30. Dezember die Ausstellungsräume täglich von 11-18 Uhr.

Im neuen Jahr begrüßen wir Sie wieder ab dem 03. Januar 2011.

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