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Gruppenausstellung: Niki de Saint Phalle / Eva Aeppli / Jean Tinguely - Wer ist das Monster: wir oder du? - Skulpturen, Grafik, Papierarbeit (vorbei)

31 Mai 2011 bis 2 Juli 2011
  Niki de Saint Phalle / Eva Aeppli / Jean Tinguely - Wer ist das Monster: wir oder du? - Skulpturen, Grafik, Papierarbeit
 
www.bege-galerien.de/sites Fischerplatz Galerie | BEGE Galerien

Fischerplatz Galerie
Fischergasse 21
89073 Ulm
Deutschland (Stadtplan)

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tel +49 (0)731 - 63 349
www.bege-galerien.de/sites


Ulm Niki de Saint Phalle, Jean Tinguely und Eva Aeppli haben vieles gemeinsam: ihre ungebundene Fabulierlust, die überbordende Fantasie und den Hang zum Abarbeiten morbider Themen. In der neuen Gruppenausstellung "Wer ist das Monster - wir oder du?" der Fischerplatz-Galerie werden diese Aspekte des Trios gut sichtbar. Mit teilweise sehr seltenen Exponaten, etwa Modellen für de Saint Phalles berühmten "Tarotgarten" oder Lithografien Tinguelys zu seinem "Zyklop im Wald"-Projekt versammelt Galerist Bernd Geserick hochinteressante Exponate

Bemerkenswert heitere Bewegungsstudien

Tinguely, mit seinen narrativen Apparaten aus Schrott, Fundobjekten, Tier-Überresten und Elektronik zu Ruhm gelangt, gefällt auch als Grafiker. Seine "Skizzen" für Maschinenskulpturen sind lichte, bemerkenswert heitere Bewegungsstudien. Einen genauen Blick wert sind darüber hinaus nicht nur die Künstlerbücher von Jean Tinguely, die unter Sammlern äußerst begehrt sind; eine Gemeinschaftsarbeit von Tinguely und Aeppli koppelt die lebensbejahende Verspieltheit Tinguelys mit der morbiden Bildsprache der Materialkünstlerin Aeppli, die mit ihren großformatigen Totentänzen und den "Skelettbergen" Bekanntheit erlangte. Während zwei Köpfe Aepplis ihr Händchen für Gesichter von hoher Individualität bezeugen, zeigt die Auswahl der Arbeiten von Niki de Saint Phalle den ganz der Farbe und der Fantasiewelt verschriebenen Zugriff auf Körper und Form.

Saint Phalle ist - gerade auch in den Gemeinschaftsarbeiten mit Tinguely - eine Erzählerin, die im Stile des Volksmärchens Gut und Böse gleichauf existieren lässt. Unter den hellen "Nana"-Farben blitzen immer Tod auf. Dazu gibt die Künstlerin selbst Auskunft - im "Niki"-Film, den Geserick während der Ausstellung in den Ulmer Galerieräumen zeigt. (flx)

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