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Einzelausstellung: Nina Nolte - Neue Portraits (vorbei)

20 Oktober 2006 bis 23 November 2006
  Nina Nolte
Nina Nolte
Geschwister
"Geschwister", Mischtechnik auf Leinwand, 100 x 150 cm
2006
 
  Galerie artThiess

Galerie artThiess
Frauenstrasse 12
80469 München
Deutschland (Stadtplan)

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tel +49 (0)89 - 189 44 89 22
www.artthiess.de


NINA NOLTE - NEUE PORTRAITS
20. Oktober bis 23. November 2006

Vernissage am Donnerstag, 19. Oktober 2006, ab 18.30 Uhr
Die Künstlerin wird anwesend sein.

Finissage am Donnerstag, 23. November 2006, ab 18.30 Uhr.

Regine Thiess hält um 19.00 Uhr einen kurzen Vortrag über die geschichtliche Entwicklung der Portraitmalerei und ihre Bedeutung.

Die Galerie artThiess präsentiert von 20. Oktober bis 23. November 2006 neue Portraits der in Spanien lebenden Künstlerin Nina Nolte.

Realität bedeutet für Nina Nolte nicht nur eine malerische, sondern auch eine konzeptionelle Herausforderung. Ausgehend von Fotos bzw. von Projektion folgen ihre Bilder einer eigenen, innerbildlichen Logik, die auf absolute Stimmigkeit aller Elemente zielt. Im Unterschied zu den amerikanischen fotorealistischen Malern bedient sie sich des Pinsels statt der Spritzpistole.

Viele ihrer Arbeiten sind Auftragsarbeiten, für die sie die Modelle fotografiert und den Auftraggeber bei der gemeinsamen Auswahl der Fotos berät.

Der spanische Kunstkritiker Mario Virgilio Montañez beschreibt ihre Arbeit folgendermaßen:

Bei Nina Nolte sieht man zwei unwiderrufliche Prinzipien: Das der Gegenständlichkeit - oft geschmäht und für tot erklärt - und das der Contemporanität. Aber als Nachfahre einer Tradition, nämlich der deutschen, gibt es eine von der Neuen Sachlichkeit übernommene Striktheit, eine Vorliebe zur klaren Definition der Form, zur Genauigkeit, jedoch ohne jener spröden Verbitterung, die dieser Bewegung gelegentlich anhaftet. Ja man könnte sogar soweit gehen, dass Nina Nolte die Neue Sachlichkeit mit den von kraftstrotzenden Sonnenstrahlen aufgefächerten Swimmingpools des David Hockney vereint. Beispiele dieser Konzeption sind die beiden von ihr als "Cherubini", also Putten, titulierten und kürzlich in New York an einen Sammler verkauften Arbeiten, ebenso wie ihre großformatigen Portraits. Das überraschende Resultat ist eine Wirklichkeit, die auf minutiöse Hyperrealismen verzichtet und doch die Mannigfaltigkeit des Körpers, seine reine Würde und Eleganz und die Verherrlichung des Augenblickes darstellt, diesen ewigen Augenblick, voller funkelnder und klingender Gläser und Flaschen, dergestalt festgehalten, dass Flaschen und Gläser befreit scheinen, je geleert zu werden.

Nina Nolte wurde 1957 als Kind deutscher Eltern in El Salvador geboren und wuchs in Deutschland und Spanien auf.

Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen in Mexico City, Madrid, München, Strassburg, Córdoba, San Salvador und New York.

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