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Gruppenausstellung: OBJECTS IN MIRROR ARE CLOSER THAN THEY APPEAR (vorbei)

21 Juni 2003 bis 31 August 2003
  OBJECTS IN MIRROR ARE CLOSER THAN THEY APPEAR
1.Eva Rothschild, Within you, without you, 2002
2.Remy Jungerman, Communication trees, 2001
3.Jim Lambie, Zobop, 2003
 
  Badischer Kunstverein

Badischer Kunstverein
Waldstr. 3
76133 Karlsruhe
Deutschland (Stadtplan)

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tel +49-(0)721 - 28 226
www.badischer-kunstverein.de


Jim Lambie, Eva Rothschild, Remy Jungerman

21.06. 31.08.2003

Die Ausstellung OBJECTS IN MIRROR ARE CLOSER THAN THEY APPEAR stellt drei Künstler der jüngeren Generation vor, die mit der Dreidimensionalität von Gegenständen seien es gefundene oder hergestellte arbeiten. Mit unterschiedlichen Akzentuierungen setzen sich Jim Lambie, Eva Rothschild, Remy Jungerman mit transkulturellen und transmedialen Kodierungen auseinander, verwerten Elemente von Minimalismus und Pop-Art, konfrontieren sich mit den Folgen des Postkolonialismus wie mit schamanistischer Magie.

Jim Lambie, 1964 geboren, studierte Anfang der 90er Jahre an der Glasgow School of Art. Eva Rothschild, 1971 in Dublin geboren, lebt seit ihrem Studium am Goldsmith's College in London.Remy Jungerman , 1959 in Moengo, Surinam geboren, zog 1989 nach Amsterdam und besuchte dort nach einem Studium an der Academie voor Kunst en Cultuur in Paramaribo noch einmal die Gerrit Rietveld Academie.

Jim Lambie, der auf der diesjährigen Biennale in Venedig den schottischen Pavillon bespielt, ist von der Objektwelt und Ästhetik der Popmusik geprägt und spielt mit der psychedelischen Power von Farbe und Form. Alltagsgegenstände werden zu magisch- verspielten Objekten kombiniert und energetisch aufgeladen. Im Badischen Kunstverein wird er u.a. die gesamte Bodenfläche des Lichthofs (ca. 180 qm) in ein silber-gold- schwarz-weißes psychedelisches Energiefeld verwandeln.

Eva Rothschild interessiert sich in ihren Skulpturen und Papierarbeiten für die Potenz, die aus Dingen und Gegenständen mehr macht als ihre reine Materialität vorgibt. Sie spricht von dem "spiritual desire", der Menschen in verschiedenen Objektwelten und Traditionen bewegt. Formal bezieht sie sich sowohl auf geometrische Abstraktion wie auf Figuration, auf logische Strukturen wie auf fetischistische Idealisierung. Form neigt in Eva Rothschilds Skulpturen latent zur Selbstaufgabe.

Remy Jungerman wurde in den 90er Jahren bekannt mit Arbeiten, die die "Flattened Toad Force / FLTF" einführten: eine Armee aus Silhouetten überfahrener Kröten als Metapher für eine bei aller Anpassungsfähigkeit wehrlose Migration. Jungerman kombiniert natürliche und High Tech-Materialien und geht - vor dem Hintergrund seiner eigenen Biografie Bedeutungsverschiebungen und Fehlkommunikation in unterschiedlichen politisch- kulturellen Kontexten nach.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog :

OBJECTS IN MIRROR, Ausst Kat., Hrsg. Badischer Kunstverein 2003, mit Texten (dt./engl.) von Jane Tynan, Rob Tufnell, Angelika Stepken.56 Seiten, mit farbigen Abbildungen, 13 x 14 cm, ISBN 3 89309 108 - 4,EUR 6,-

Ausstellung und Katalog werden unterstützt von The British Council und der Niederländischen Botschaft in Berlin.

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