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Gruppenausstellung: ohne gnade - mit Werken von 65 u. 6 aus Vorarlberg geladenen KünstlerInnen tourt durch Europa. (vorbei)

24 April 2010 bis 22 Mai 2010
 
 
  Galerie Lisi Hämmerle

Galerie Lisi Hämmerle
Anton-Schneiderstr. 4a
6900 Bregenz
Österreich (Stadtplan)

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tel +43 (0)664 - 528 82 39
www.galerie-lisihaemmerle.at


Zu Zeiten der geschlossenen Grenzen in Europa war ein beliebter Vergleich der (Kultur)-Politiker die Methaper des Tellers, auf dem wir uns sozusagen befinden. Der Appell lautete, doch über den Tellerrand hinauszuschauen. In der Wanderschaft Erfahrung zu sammeln, ist eine bewährte Praxis, doch auch die Introspektion hat ihre Möglichkeiten der Erkenntis. Im Gedankenmodell eines fraktal funktionierenden Kosmos ist der Maßstab letzlich irrelevant. Das Kleine im Großen - das Große im Kleinen, letzlich ist der Entwurf modellhaft und in jedem Maßstab darstellbar.

Was ist das besondere an einer Schneekugel?
Einereits erzeugt sie Illusionen, aber andererseits kann ich sie angreifen, nicht nur angreifen, mit meiner Hand völlig umschließen. Sie gibt mir eine Welt im Kleinen, eine heimelige unveränderbare Welt, in der ich zwar den Schnee wirbeln lassen kann, der aber dennoch kein Schaden von außen zugefügt werden kann. Die Schneekugel als Stage für die künstlerische Äußerung hat zum einen triviale pragmatische Gründe: Wie soll man in einer Galerie die Arbeiten von so vielen KünstlerInnen präsentieren? Zum anderen fordert sie aber auch eine Entscheidung der Sichtweise, die sich in jedem Fall auf die eine oder andere Art zuspitzt. GNADENLOS!
Wird die Schneekugel als Kosmos begriffen, stoßen die bildnerischen Möglichkeiten bald an ihre physikalischen Grenzen, die kleinsten verfügbaren Gegenstände sind Figuren und Versatzstücke aus dem Modellbau, wie sie im Bereich der Architektur oder bei der Modelleisenbahn zum Einsatz kommen. Ebenso häufig wird die Schneekugel als visuelles Dispositiv zur Diskussion gestellt und ihre Möglichkeiten persifliert.

71 KünstlerInnen inszenieren in der Schneekugel bzw. die Schneekugel selbst: Von Moritaten, klaustrophoben Erlebnissen, witzigen oder zynischen Kommentaren zur Zeitgeschichte bis zu selbstreferentiellen Untersuchungen werden die Möglichkeiten und Konnotationen des Displays dargestellt und ausgenutzt.

Ausstellungen des Projektes OHNE GNADE bisher:
GRAZ - kunst.wirt.schaft - 14. 09. 2009 bis 09. 10. 2009
Wien - PURPUR Architektur + CastYourArt - 14. 10. 2009 bis 06. 11. 2009
Berlin - The Absence of Art - 27 .11. 2009 bis 12.12..2009

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