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Einzelausstellung: Patrick Baumüller - BRIGHT SUN OR DULL DAY ALSO FLASH (vorbei)

15 September 2007 bis 17 Oktober 2007
  Patrick Baumüller - BRIGHT SUN OR DULL DAY ALSO FLASH
Patrick Baumüller
 
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Schleifmühlgasse 18
1040 Wien
Österreich (Stadtplan)

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Patrick Baumüller

BRIGHT SUN OR DULL DAY ALSO FLASH
Sofortbild-Fotografie / Polaroid

Eröffnung der Ausstellung
am Freitag,14.09.2007 ab 19 Uhr

Zur Ausstellung sprich: Nina Schedlmayer /Kunstkritikerin

Büffet: Reiseproviant

Dauer der Ausstellung: 15. September 2007 - 17. Oktober 2007

Öffnungszeiten: Di-Fr. 15.00-19.00 Uhr Sa.11.00-15.00 Uhr

Der österreichische Künstler Patrick Baumüller (*1969, Biel/Schweiz) stellt erstmals seine Polaroid-Fotografien aus. Seit vielen Jahren begleitet ihn seine POLAROID 340 AUTOMATIK LAND CAMERA auf den verschiedensten Touren in andere Städte und Länder, um spontan Gesehenes im analogen Sofortbild festzuhalten. Baumüller zeigt in BRIGHT SUN OR DULL DAY ALSO FLASH seine Sammlung von Reiseerinnerungen, aber auch Bilder aus seiner näheren Umgebung.

Die Sujets stellen Stimmungen und Eindrücke aus dem Stadt- und Landraum sowie deren Bewohner dar. Der Künstler ist immer auf der Suche nach neuen Bildern, die den Menschen zeigen, wie er in seiner eigenen gestalteten Umwelt agiert beziehungsweise was davon übrig geblieben ist. Die Fotografien von Patrick Baumüller überdauern den magischen Moment der Bildwerdung inklusive der gemeinschaftlich oft sehr wichtigen Bestätigung von grundlosen Zusammenkünften, bei denen das Polaroid als (Ver)mittler fungiert (*), und erreichen bisweilen den Status des fotografischen Gemäldes.

Baumüller interessiert sich für das vermeintlich Nebensächliche und Flüchtige im täglichen Leben und präsentiert seine Beobachtungen via Foto unprätentiös, aber gleichzeitig mit einer poetischen Bildsprache. Sein Blick zeigt geradewegs auf den voyeuristisch veranlagten Passanten und reflektiert dessen Erwartungen und Projektionen auf subtile Art. Die meisten Bilder wirken im ersten Moment wie Schnappschüsse, doch sie werden vom Künstler bewusst in Szene gesetzt - das Motiv wird portraitiert. Er versucht durchwegs das Wechselverhältnis zwischen Mensch und Urbanität zu thematisieren. Formal wie inhaltlich bauen die Arbeiten auf dem Spannungsfeld zwischen Gleichförmigkeit und Verschiedenheit, von Detail und Totale sowie zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit auf. Erst durch das Herauslösen des Gegenwärtigen aus dem Alltagskontext gewinnt das Foto seine ästhetische und sozio-kulturelle Dimension. Das klassische analoge Sofortbild präsentiert sich als Unikat - mit seiner besonderen Farbigkeit und Textur bietet es zudem ein, dem Medium entsprechendes, sinnliches Erlebnis bezüglich Haptik und Betrachtung.

(*) siehe dazu: „Kommt sofort!" von Jan Verwoert aus der Textsammlung des Symposions: Polaroid als Geste - über die Gebrauchsweisen einer fotografischen Praxis, HATJE CANTZ VERLAG, 2005

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