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Einzelausstellung: Patrick Baumüller - Point of no return (vorbei)

16 März 2011 bis 10 April 2011
  Patrick Baumüller - Point of no return
Point of No Return, 2010, Klebefolie auf LKW-Plane auf Keilrahmen, 150x290x5cm. Courtesy Galerie Michaela Stock / Patrick Baumüller
 
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Schleifmühlgasse 18
1040 Wien
Österreich (Stadtplan)

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tel +43 (0) 1 920 77 78
www.galerie-stock.net


PATRICK BAUMÜLLER

POINT OF NO RETURN
Objekte, Bilder, Konstruktionen

16. März - 10. April

VERNISSAGE: Dienstag, 15. März 2011 ab 19 Uhr

WO: NEXT DOOR Galerie Michaela Stock, Schleifmühlgasse 18, 1040 Wien

In der Ausstellung Point of No Return werden Elemente, die eine inhärente aber auch gravitative Koexistenz in unserem Lebensraum ansprechen, gezeigt. Ambivalenzen bisweilen auswegloser Situationen sowie differenziert kommunikative Parameter manifestieren sich zu freien Formulierungen und interpretativen Konstitutionen...

Die Arbeit Point of No Return diskutiert in unterschiedlicher Weise Formen humaner Begegnungen. Einmal die Grenze der Bekanntschaft überschritten, gibt es kein zurück mehr.

Das Bildarrangement generiert seine Signal- bzw. Fernwirkung über die großen chinesischen Schriftzeichen. Bei Verringerung der Blickdistanz zum Bild werden Schriftfetzen, Spruchteile und Wörter aus der Begriffswolke von "Erkennen" und von "Kenntnis" lesbar, die in differenzierten Formulierungen den gedanklichen bzw. den sprachlichen Akt im Prozess des Aufeinandertreffens der Menschen miteinander er- und verarbeiten: Jede Begegnung, alles Gesehene, Gehörte und Empfundene begleitet uns fortan auf unserem Lebensweg - ein RESET ist nicht möglich.

Die Entscheidung für die chinesische Schrift hat mehrere Gründe: Die Volksrepublik China machte immer wieder in negativer Form auf sich aufmerksam, indem sie skrupellos über ihre Einwohner bestimmte, wenn es um die Gewinnung von Energie- und Rohstoffressourcen ging. Der extrem schnell wachsende Verbrauch an Bodenschätzen wird in eine immense Produktionskraft umgeleitet, wobei es anscheinend mehr um Quantität denn um Qualität geht. Der massiv ansteigende Warenhandel - besonders im Export - mündet vielerorts in einem unüberschaubaren Angebot an Billigwaren. Wir sind kaum in der Lage, uns dieser "Macht" (Fülle) zu entziehen.

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