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Einzelausstellung: Pavel Büchler – Pathologische Farben (vorbei)

2 Juni 2007 bis 14 Juli 2007
  Pavel Büchler – Pathologische Farben
Pavel Büchler
 
  annex14 - Raum für aktuelle Kunst

annex14
Junkerngasse 14
3000 Bern
Schweiz (Stadtplan)

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Pavel Büchler - Pathologische Farben

2.6.-14.7.2007

Vernissage: Sa, 2.6.2007, ab 16 Uhr

Der in Tschechien geborene Künstler Pavel Büchler lebt und arbeitet seit 1981 in Grossbritannien. In der Schweiz war er erstmals 2005 in der Gruppenausstellung "Off Key" in der Kunsthalle Bern vertreten. 2006 fand in der gleichen Institution die Einzelausstellung "absentmindedwindowgazing" statt, die noch bis am 2.9.2007 im Van Abbemuseum in Eindhoven/NL zu sehen ist. Die Solo Show "Pathologische Farben" bei annex14 gibt - mit ihrem Fokus auf die Spracharbeiten - einen weiteren Einblick in das vielschichtige Werk des Künstlers.

Der Titel der Ausstellung, der gleichzeitig ein Kapitel in J.W. Goethes Farbenlehre benennt, verweist auf Pavel Büchlers Arbeitsweise, mittels kleiner Verschiebungen das Alltägliche fremd werden zu lassen. Verwendet der Künstler dabei Sprache als Ausgangsmaterial, so interveniert er bevorzugt dort, wo er Lücken und Unschärfen im Kommunikationssystem sieht. Er spielt mit dem verborgenen poetischen Potential einzelner Wörter oder ganzer Sätze. Oder er unterwandert die von der Konzeptkunst aufgestellten Regeln, respektive deren Verzicht auf das Visuelle und Aesthetische, indem er wie bei der Arbeit "not forms or colors, 2007" den Text zum Bild werden lässt.

Das Material aus Literatur und Künstlertexten, welches Pavel Büchler für die bei annex14 gezeigten Spracharbeiten vorwiegend verwendet hat, enthält meist in sich schon paradoxe Aussagen. Diese beziehen sich ebenso auf die Kunst als solches, auf die Beziehung von Kunst und Leben wie auch auf allgemeine Wertsysteme. Die konzeptuellen Verfahren werden vom Künstler somit immer wieder dahingehend erweitert, als er durch seinen präzisen Umgang mit dem Material dessen Wahrnehmungsmöglichkeiten potenziert. Gleichzeitig lassen die Arbeiten die Aufmerksamkeit zwischen Lesen und Sehen, zwischen philosophischer und aesthetischer Erfahrung oszillieren und öffnen so einen Freiraum in dem Bedeutungen neu verhandelt werden können.

Für weitere Informationen und Bildmaterial wenden Sie sich bitte an Susanne Friedli (079 248 98 94) oder Elisabeth Gerber (079 574 55 36).

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