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Gruppenausstellung: Perspektiven aus Stahl • Stein • Holz 5 x 5 – die große Skulpturenausstellung 2014 / Insel Mainau (vorbei)

10 Mai 2014 bis 19 Oktober 2014
  Perspektiven aus Stahl • Stein • Holz 5 x 5 – die große Skulpturenausstellung 2014 / Insel Mainau
 
www.bege-galerien.de/sites Fischerplatz Galerie | BEGE Galerien

Insel Mainau

78465 Konstanz
Deutschland (Stadtplan)

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tel +49 (0)731 - 63 349
www.bege-galerien.de/sites


Nach dem großen Erfolg mit Skulpturen von Thomas Röthel auf der Insel Mainau im Jahr 2011 kuratieren die BEGE Galerien Ulm in Kooperation mit der Mainau GmbH und dem Europäischen Kultur Forum Mainau (EKFM) erneut eine große Skulpturenausstellung auf der Blumeninsel mit dem Titel »Perspektiven aus Stahl - Stein - Holz«.

Nachdem in 2011 Skulpturen von Thomas Röthel in einer Soloshow gezeigt wurden, werden diesmal Skulpturen von gleich fünf Bilhauer/innen präsentiert. Sibylle Pasche, Robert Schad, Carlo Borer, Armin Göhringer und Thomas Röthel werden einen Sommer lang die Insel Mainau in ein großes Openair Museum auf Zeit verwandeln. Die Insel bietet mit ihrer Blütenpracht, dem beeindruckenden Baumbestand und einer abwechslungsreichen Raumfolge zwischen Bewuchs und Sichtachsen eine ideale Plattform für den Dialog von Skulptur und Natur.

Die fünf Künstler, die auf ganz unterschiedliche Art mit ihrem Material arbeiten, beschäftigen sich bereits seit Monaten mit der Mainau und ihrer jeweiligen Präsentation. Viele der Werke entstehen speziell für die Ausstellung auf der Mainau. Natürliche Strukturen und Veränderungsprozesse sind Sibylle Pasches Inspirationsquellen. Archaische Symbole für das Leben, reduziert auf das Wesentliche. Wohlproportioniert und nie ganz perfekt. Oft brechen filigrane Spitzen oder blasenförmige Rundungen die glatt geschliffene Oberfläche auf, stehen im Kontrast zum Volumen. Robert Schad schafft aus massivem Vierkantstahl Zeichnungen im Raum. Linien entstehen dabei nicht durch Biegen und Verbiegen, sondern aus der Addition unterschiedlich langer, gerader Teile, die verschweißt werden. Die Schweißstellen werden verschliffen, erscheinen dann organisch, gelenkartig. Die zeichnerische Bewegung entfaltet sich in weiten Schwüngen und Bögen plastisch im Raum. Carlo Borer entwickelt seine Objekte im virtuellen Raum mittels CAD, über komplexe Vorgehensweisen in Virtual Reality und unter Verwendung von hightech Werkzeugen wie Laser, aber schliesslich auch unter Einsatz anspruchsvollem Handwerks entstehen die Skulpturen in der realen Welt. Armin Göhringers Skulpturen bewegen sich am Rand des Möglichen der sein skulpturales Werk in Holz konsequent vorangetrieben hat. Sein Schaffen, die klassische Holzbildhauerei, wenngleich mit Kettensäge, fasziniert immer wieder neu.

Dem Massiven setzt Thomas Röthel Leichtigkeit entgegen, dem Kompakten das Filigrane, dem Starren das Bewegte. Ein weiterer Reiz ergibt sich aus dem Zusammenwirken von Skulptur und Raum. Indem Röthel öffentliche Plätze wählt, erzeugt er ein spannendes Wechselspiel.

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