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 Peter K. Koch, Ohne Titel (Nein Nicht 11-01-02), acrylic on cardboard, 77 x 66 cm, 2011 | | |
Die Arbeiten von Peter K. Koch lassen sich am ehesten am Kreuzungspunkt von Pop, Minimal und Punk verorten. Vom Pop haben sie die kraftvolle Farbigkeit. Vom Minimal haben sie die klaren Strukturen und einfachen Formen. Vom Punk haben sie die Tendenz zu Aggressivität und Zerstörung.
Peter K. Koch schneidet Öffnungen in Flächen und Körper. Die Motive bewegen sich zwischen geometrischer Form, Piktogramm, Symbol und typografischem Element. Trotzdem verweigern sich die Arbeiten jeder sinnhaften Entschlüsselung. Es geht Peter K. Koch um die assoziative Kraft der freien Form, seine Arbeiten sind Forschungen auf dem Feld ungegenständlicher Phänomene.
Bei der Betrachtung muss man sich stets aufs Neue entscheiden, was man wahrnehmen möchte: das Geöffnete oder das Geschlossene, das Äußere oder das Innere, das Loch oder den Rand, den Raum oder die Fläche, die Komposition oder die Struktur, das Nichts oder das Etwas. Letztendlich handelt es sich um eine streng formalistisch-analytische Haltung.
Vom Nein ins Ja, vom Nicht ins Doch, vom Nichts ins Was. |