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Gruppenausstellung: Peter Kogler / Hans Kupelwieser (vorbei)

28 September 2013 bis 16 November 2013
  Peter Kogler / Hans Kupelwieser
Hans Kupelwieser
o.T. 2013
Photogramm auf Baryt
127 x 400
 
  Galerie 422

Galerie 422
An der Traunbrücke 9 - 11
4810 Gmunden
Österreich (Stadtplan)

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tel +43-(0)7612-62 668
www.galerie422.at


Peter Kogler

Die anfangs hauptsächlich nur flächigen Arbeiten mit ihren ebenso einfachen wie zugleich (durch ihre Reduktion und Konzentration) rätselhaften Zeichensetzungen - etwa unter Verwendung von gleichsam piktogrammartigen Ameisen, Gehirnstrukturen oder Röhrensysteme - ergänzte und erweiterte Peter Kogler ab 1999 durch am Computer manipulitierte Bilder, Videos, Projektionen und letztlich illusionistisch raumgreifenden Installationen, seien es nun entweder Leitungs- und Ordnungssysteme oder andererseits regelrechte Raumlabyrinthe, ins riesenhafte gedachte Ameisenbauten oder Gehirnwindungen - auch die Gestaltung der Fassade der Galer422 ist letztlich dafür ein über den Traunsee weithin sichtbar gutes Beispiel.

Es ist nicht die reine Informatik, die Mathematik des Entwurfs, die das Werk Peter Koglers so komplex erscheinen lässt, das Vertraute im Kleinen, die Irritation im Großen. Viel eher ist es seine einfache und elementare Art, auf derart ästhetisch reizvolle Weise sich der modernen Bildgebungsverfahren gekonnt zu bedienen, die in Summe seinen Beitrag zur zeitgenössischen Kunst so eindrucksvoll wie unverwechselbar macht.

Hans Kupelwieser

Der Künstler Hans Kupelwieser sieht sich selbst als Konzeptkünstler, wird in der Kunstszene als Vertreter der "postmedialen Skulptur" oder auch der "erweiterten Skulptur" angesehen. Begriffe, die in der Kunstgeschichte der 1960er Jahre geprägt wurden. Fotogafie, Film, Architur, Design, Skulptur diese Gattungen werden bei Kupelwieser im Sinne des Konzepts miteinander installiert. Kupelwieser geht es in seinen Arbeit um ein Aufzeigen eines Transformationsprozesses von der Dreidimensionalität zur Zweidimensionalität oder auch vom Objekt zum Bild und umgekehrt. Seine Arbeiten entstehen über einen langen Zeitraum und nehmen teilweise Verbindung zu früheren Arbeitn auf.

Über das Œuvre Kupelwiesers gesagt werden - und an dieser Stelle kann man voll und ganz Silvie Aigner in ihrem Aufsatz im Parnass zustimmen, dass Kupelwieser zu jenen Künstlern gezählt werden kann, die am konsequentesten die neuen Möglichkeiten medialen Gestaltens in einem räumlichen und konzeptionellen Bezug gesetzt haben.

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