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Einzelausstellung: PETER WILLEN - Malerei (vorbei)

16 September 2004 bis 15 Oktober 2004
  PETER WILLEN - Malerei
Peter Willen
 
www.galerie-lindner.at Galerie Lindner

Galerie Lindner
Schmalzhofgasse 13/3
1060 Wien
Österreich (Stadtplan)

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tel +43 - 1 - 913 44 58
www.galerie-lindner.at


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde der Galerie,

Wir beginnen die Herbstsaison mit einer Ausstellung des 1941 in Thun geborenen Künstlers
Peter Willen.
Es ist das erste Mal, dass wir in einer Einzelpräsentation monochrome Malerei zeigen, ein sicher kein einfaches Unterfangen in Wien.

Julia Gelshorn schreibt über die Arbeiten von Peter Willen:

..........Der obere Abschluss des Keilrahmens ist mit einer Abfolge von Farbstrichen versehen, die von Ocker über Hellgrün, Rot und Braun bis Blau reicht und mit dem jeweiligen Ton der Vorderseite abschliesst. Die Farbstriche dokumentieren jede einzelne Schicht, die Willen in separaten Arbeitsgängen auf den Baumwollstoff aufgetragen hat. Über die jeweiligen Pigmentmischungen der Farben wird zudem sorgfältig Buch geführt.
Seit der Mitte der 1980er Jahre widmet sich Peter Willen der Reduktion seiner Gemälde auf Fläche und Farbe und stellt sich damit in eine Tradition, die international seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zahlreiche Künstler beschäftigt hat. Willens deckender Auftrag der Farben hinterlässt keine Pinselspuren und ist durch den Verzicht auf einen abschliessenden Firnis völlig opak. Dennoch bilden die übereinander gelegten Farbschichten eine Textur, die der monochromen Farbe zu einer dichten Materialität verhilft und auch die Wirkung der Oberfläche bestimmt, ohne dass die optische Mischung nachträglich nachvollziehbar wäre.
Willens Arbeiten kreisen sämtlich um die Erforschung der stofflichen Qualität von Farbe auf einer Fläche und um den handwerklichen Prozess der Bildherstellung, der entsprechend dokumentiert wird. Reduktion, Überlagerung und die Erzeugung oder Imitation natürlicher Strukturen sind dabei wiederkehrende Elemente seines Schaffens. Das Medium "Bild" wird auf modernistische Weise an seine Grenzen getrieben, führt aber vor Augen, dass die sichtbare Materialität weit differenzierter ist als ihre pauschale Bezeichnung.


Fotos der Ausstellung ab 16. September auf der Homepage www.galerie-lindner.at

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