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Gruppenausstellung: Pop Art (vorbei)

9 Dezember 2003 bis 27 Januar 2004
  Pop Art
Andy Warhol Blackglama and what becomes a legend most(Judy Garland), 1985 IIB.351,
96,5x96,5 cm screenprint on Lenox Museum Board sig. num.
 
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MEZZANIN

„Pop Art will ohne jede Illusion die Dinge selbst zu Wort kommen lassen"
Andy Warhol

Pop Art hat zwei voneinander unabhängige Keimzellen in Amerika und England. In den USA bildet die neodadaistische Kunst des New Realism und die American Scene die Quelle der Pop Art. Die englische Pop Art erwächst aus einer selbständigen Volks- und Subkultur, zu deren Publikationsmedien vor allem Reklameannoncen, Trivialmagazine und Science-Fiction-Illustrationen gehören.

Amerikanische und englische Pop Art konzentrieren sich in gleicher Weise auf aktuelle Themen und Erscheinungen der jeweiligen Zeitsituation und nutzen die künstlerischen Möglichkeiten der Collagetechnik, um mit greller, oft ins Ironische übergreifender Schärfe die Lebensform moderner Zivilisation im Bild festzuhalten, welche von Konsumgütern als Sozialfetischen, von banalen Idolen und von einem trivialen Unterhaltungsbedürfnis bestimmt ist.

Die Begriffsbildung Pop Art datiert der Kunsthistoriker Alloway in die Zeit von 1954 bis 1957, als die Trivialkultur beginnt das urbane Strassenbild als eine grelle, aufdringliche Neonwerbung zu prägen. Künstlerpersönlichkeiten wie Roy Lichtenstein, Andy Warhol, Tom Wesselmann, James Rosenquist sowie Mel Ramos, Wayne Thiebaud oder Ed Ruscha in Amerika und Peter Blake, David Hockney sowie Allen Jones in England werden als Pop Art Künstler definiert.

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