Language and login selector start
Language and login selector end

Einzelausstellung: Roger Wardin – I remember nothing (vorbei)

30 Oktober 2010 bis 8 Dezember 2010
  Roger Wardin – I remember nothing
Roger Wardin, corrupt II, 110 x 90 cm, Öl auf LW, 2010
 
  Galerie Börgmann

Galerie Börgmann
Wallstr. 7
41061 Mönchengladbach
Deutschland (Stadtplan)

E-Mail senden

www.galerie-boergmann.com


"I remember nothing" ist der Titel der Einzelausstellung des Berliner Künstlers Roger Wardin, die ihm die Krefelder Galerie Börgmann ab dem 30.10. 2010 ausrichtet. Auch im vergangenen Jahr war Roger Wardin mit einer Ausstellung im Programm der Galerie vertreten und nimmt Anfang Oktober an Berlins erfolgreicher Kunstmesse Preview Berlin mit der Galerie Börgmann teil.

Roger Wardins Malerei kennzeichnet ein gegenständlicher Stil, bei dem sich abstrakte Flächen und Strukturen ins Bild hineinmischen. Als Motive benutzt er figurative Elemente - zumeist entnommen aus Filmen, von Photos oder Vorlagen wie Tapetenmustern. Er bindet sie ein in eine Szenerie, die geheimnisvoll und düster erscheint. Ein leerer Swimmingpool oder ein zerfallenes Haus sind Akteure in seiner Bildwelt, ausgesetzt der Zerstörung und dem Niedergang. Das Haus im Bild "interzone" ist unbewohnbar. In dem Pool bei "night duty" schwamm schon lange keiner mehr. Nahezu gespenstisch wirkt die Atmosphäre. Verstärkt wird dieser Effekt durch die unnatürliche Lichtsituation, die sich in allen Werken von Roger Wardin findet. Nie lässt sich eine konkrete Lichtquelle bei ihm ausmachen, vielmehr strahlen die Gegenstände aus sich selbst heraus. Roger Wardin kehrt die gewohnte Stimmung der Beleuchtung in eine Negativkopie um. Er betont den Kontrast von hell und dunkel, von schwarz und weiß. Besonders kommt dieser Effekt bei seiner Serie "corrupt" zum Ausdruck: Ein Blumenstrauß ist in einer Vase zu sehen. Mal leuchtet der Strauß, mal leuchtet die Vase. Umgeben ist er jeweils von zerfließenden Strukturen. Diese Strukturen stören das Bild und sorgen für eine weitere Brechung. Es sind die abstrakten Flächen, die wie nach einer Farbexplosion die Motive überlagern und sie in eine irreale Welt entrücken.

Unerklärlich und rätselhaft wirken die Bilder von Roger Wardin. Sie beinhalten Verunsicherungen und Verstörungen. Man möchte sie enträtseln, doch dies gelingt nicht. Vielmehr verliert man sich in einem geheimnisvollen Zwischenbereich.

Roger Wardin, Jahrgang 1971, war Schüler von Jörg Immendorff in Frankfurt am Main die und Düsseldorf, er studierte an der Glasgow School of Art und schloss als Meisterschüler der Universität der Künste in Berlin ab. Roger Wardin erhielt einige Stipendien, wie 2006 von der Columbus Art Foundation. Die Ausstellung "I remember nothing" wird eröffnet am 30.10.2010 um 20.00 h und läuft bis zum 27.11.2010.

  • ArtFacts.Net - Ihr erfahrener Kunst-Dienstleister

    Seit dem Start in 2001 hat ArtFacts.Net™ in Zusammenarbeit mit internationalen Kunstmessen, Galerien, Museen und Künstlern eine anspruchsvolle Künstlerdatenbank entwickelt.