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 Roman Verostko, Summer Rain (h5), Stift und Pinsel auf Papier, 76 x 56 cm | | |
Diese Arbeiten zelebrieren den Charme und die Anmut der algorithmischen Form, „die Freude am Digitalen“. Sie regen uns an, über jenen Prozess nachzudenken, in dem die starre Logik eines Algorithmus sowohl üppige Verspieltheit als auch ruhige Wellenbewegungen hervorbringen kann. Ich habe diese visuellen Gedichte erschaffen, in dem ich Anweisungen schrieb, welche die Pinsel und Stift steuern, die ich an einer Zeichenmaschine angebracht habe. Dieser Prozess vereinigt Geist und Maschine. Er fordert mich dazu heraus, die Eintönigkeit des Programmierens und des Überwachens der Maschinen zu überwinden – um dann bei jenem beglückenden Moment anzukommen, in dem die Früchte dieser mühevollen Kleinarbeit in Charme und Anmut sichtbar werden. Die daraus entstehenden Werke erinnern mich an die Zeit mit meiner Frau Alice, Erinnerungen an die außergewöhnlichen Momente, die wir bei unseren Wanderungen in der Natur zu allen Jahreszeiten erlebten. Solche reichen Momente in algorithmischer Form wiederzufinden – davon erzählt „die Freude am Digitalen“.
RV, September 2010 |