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 Shizuko Yoshikawa | | |
shizuko yoshikawa, zählt zwar zu den Züricher Konkreten, doch seit Ende der 1980er Jahre geht die Künstlerin sehr intensiv über diese Tradition hinaus und ist auf der Suche nach sich selbst und ihren fernöstlichen Wurzeln. Die Titel ihrer Serien verweisen auf die Beschäftigung mit philosophischen Themen des Ostens: "hommage aux upanischad", "kosmische gewebe - strahlend, fließend, atmendes Feld" u.a. Zur Darstellung ihrer künstlerischen Intention hat sie ein eigenes Bezugsystem ausgebildet. Da ist zum einen das Quadrat, das sie als Grundraster einsetzt. Sie empfindet die Vertikalen als aktive und die Horizontalen als ruhend, was die Polarität von Leben und Tod widerspiegelt. Dieses aus Quadraten bestehende Struktur bietet zweitens, wie die Künstlerin betont, einen Spielraum für den Einsatz unterschiedlicher Farben. Die jeweiligen Farbkonstellationen konzipiert sie unter anderem als Spieglung, Drehung oder Parallelverschiebung. Als drittes Gestaltungsprinzip konterkarieren ihre zirkulären Farbordnungen die rektanguläre Bildanlage. Letztlich ist es der sensible Einsatz der Farben, der trotz aller Systematik den Gemälden shizuko yoshikawas eine auratische Wirkung verleiht. Der Titel ‚my silk road' verweist auf die westliche und östliche Kultur zwischen der sich die Künstlerin seit nun über achtundvierzig Jahren bewegt.
Barbara Rosengarths Serie "Pli" nahm ihren Ausgangspunkt in der realistischen Wiedergabe von Stoffen und Kleidungsstücken. Im Laufe der Jahre abstrahierte sie mehr und mehr den Faltenwurf und die Muster zu neutralen Motiven, anhand derer sie heute die klassischen Themen der Malerei, wie Oberflächengestaltung, Textur, Bildräumlichkeit und Farbwirkung immer wieder von neuem befragt. Barbara Rosengarth verwendet ausschließlich quadratische Bildformate, wodurch ihre Gemälde wie "all-over-paintings" wirken und sich über den Bildrand hinausbewegen.
Am 21.05. (Christi Himmelfahrt) und 22.05. ist die Galerie geschlossen. |