Auch in Peter Aerschmanns neuesten Videoarbeiten sind die Protagonisten ganz mit ihren jeweiligen Handlungen beschäftigt. Sie fotografieren, schieben Waren hin und her oder üben sich in Kaligrafie. Stets fällt unser Blick auf fremde, exotisch anmutende Szenen. Aber obwohl das vom Künstler verwendete Bildmaterial grösstenteils von seinem Chinaaufenthalt stammt, wird jeglicher Voyeurismus subtil unterwandert oder verwehrt. Und sei es nur, weil durch die frontal auf die Betrachtenden gerichteten Kameras die gewohnte Perspektive einfach umgedreht wird. | |||||


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