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Einzelausstellung: Stefan Löffelhardt - Tal Grund – The Valley Floor (vorbei)

20 Februar 2009 bis 12 April 2009
  Stefan Löffelhardt - Tal Grund – The Valley Floor
Stefan Löffelhardt
 
  Galerie im Taxispalais

Galerie im Taxispalais
Maria Theresien Straße 45
6020 Innsbruck
Österreich (Stadtplan)

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tel +43-(0)512-508 3171
www.galerieimtaxispalais.at


Stefan Löffelhardt
Tal Grund – The Valley Floor


20. Februar – 12. April 2009

Pressegespräch: Mittwoch, 18. Februar 2009, 10 Uhr

Eröffnung: Donnerstag, 19. Februar 2009, 19 Uhr

Eröffnung durch Dr. Beate Palfrader, Landesrätin für Kultur des Landes Tirol

Zur Ausstellung spricht Dr. Beate Ermacora, Direktorin Galerie im Taxispalais

Mit Stefan Löffelhardt (geb. 1959 in Biberach an der Riß, lebt und arbeitet in Düsseldorf) ist in der Galerie im Taxispalais ein deutscher Bildhauer zu Gast, der in den letzten Jahren konsequent ein künstlerisches Oeuvre entwickelt hat, das sich auf besondere Weise mit dem tradierten kunsthistorischen Sujet der Landschaft auseinandersetzt. Und zwar im Sinne einer Ideen-oder Seelenlandschaft, die er als kommunikative Landschaft unserer Gesellschaft interpretiert. Architektonisch anmutende autonome Skulpturen setzt Löffelhardt – als Synonyme für konstruierten Raum – offenen, unübersichtlich anmutenden Strukturen gegenüber, die er in Installationen zu einer heterogenen Einheit verbindet. Im Widerspiel von horizontalen und vertikalen Elementen, die wie Gedankenfragmente wirken, entwickeln sich innerbildliche Dialoge. Seine Landschaftsarrangements führen dem Betrachter stets auch Bilder von Vergeblichkeiten, von Neuanfängen und Momenten des Scheiterns vor Augen.

Für die Galerie im Taxispalais hat Stefan Löffelhardt eine raumgreifende Installation entworfen, die sich über zwei Etagen erstreckt. Unter dem Titel Tal Grund – The Valley Floor ist ein multiperspektivisches, begehbares Landschaftsbild entstanden, das in fließenden Formen und Farben über das Verhältnis zwischen Mensch, Natur und Kultur nachdenkt und zugleich auf die geografische Lage des Ausstellungsortes Bezug nimmt. Wie immer bei Löffelhardt kommen dabei banale, schäbige, recycelte Materialien wie Baufolien, Tannenbäume oder Watte, aber auch lebende Pflanzen zum Einsatz, die in ihrer ungewöhnlichen Kombination poetische Kraft entfalten. Seine Auseinandersetzung mit dem sehnsuchtsvollen Gedankengut der Romantik im Widerspruch zum Pragmatismus der Moderne versetzt die malerische Installation in eine Landschaft voller Bruchstücke und Unwägbarkeiten. Töne eines übenden Geigenspielers tauchen die Installation in eine melancholische Atmosphäre. Wolkenskulpturen verdeutlichen das Interesse des Künstlers an der Frage, wie man ungreifbare Elemente und flüchtige Erscheinungen in eine gültige Form bringen kann. In dieser ersten österreichischen Einzelausstellung von Stefan Löffelhardt werden erstmals in größerem Umfang auch seine Fotografien mit inszenierten Landschaften gezeigt.

Während der Ausstellung erscheint ein Katalog.

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