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Gruppenausstellung: Summer show - Master students of prof Valérie Favre (UdK Berlin) (vorbei)

22 Juni 2013 bis 27 Juli 2013
  Summer show - Master students of prof Valérie Favre (UdK Berlin)
Katja Kollowa
 
  Galerie Koal

Galerie Koal
Brunnenstrasse 25 B
10119 Berlin
Deutschland (Stadtplan)

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tel +49 (0)30 - 308 74 690
www.galeriekoal.com


Eröffnung 21. Juni 2013 von 19 bis 21 Uhr

Pressemitteilung

Die Galerie koal freut sich, in der diesjährigen Sommerausstellung drei junge Meisterschüler der UDK Berlin von Valérie Favre zu präsentieren. Katja Kollowa, Lara Goldmann und Philipp Rößle. Die Ausstellung eröffnet am 21. Juni um 19 Uhr und ist bis zum 27. Juli 2013 zu sehen.
Katja Kollowa beendete ihr Meisterjahr bereits 2007, sie stellt ihre Betonarbeiten in raum 01 aus. Lara Goldmann und Philipp Rößle stehen kurz vor Abschluss ihres Meisterjahres und bespielen gemeinsam raum 02.

raum 01
Die Objekte, die Katja Kollowa zeigt, sind aus dem allgegenwärtigen Material Beton gefertigt. Als Baustoff einer uniformierten Weltoberfläche kann es für Gegenwart und geplante Zukunft stehen, für Massenkompatibilität und Unangreifbarkeit. Mit ihren Arbeiten bricht die Künstlerin diese Konnotationen auf und setzt den geometrischen Strukturen der öffentlichen Architektur spontan und zufällig wirkende Formen entgegen, in Beton gegossene "Flecken" und "Quellungen". Trotz des massiven Materials wirken diese fast schwerelos, wie Manifeste des losgelöst Individuellen, die sich dem zwingend Funktionalen widersetzen. So bilden Kollowas Betonarbeiten auch einen markanten Kontrapunkt zum Diktat der technischen Perfektion.

raum 02
Lara Goldmann präsentiert drei "installative Gemälde" und zwei Schriftarbeiten auf Plexiglas. Die Kunststoffplatten, ihrer früheren Nutzung entrückt und in ein Raster aus Einzelteilen fragmentiert, lassen jeden Pragmatismus sichtbar zerfallen und bilden schließlich eine Legierung mit dem Ausstellungsraum. Anhand der unterliegenden Papierschichten, die Spuren des Gestaltungsprozesses aufgenommen haben, dokumentiert die Künstlerin die Entwicklung ihrer Objekte. Die gleichzeitige Abbildung von Worten, die ihrem Entstehungskontext entbunden sind, bildet dazu einen Kontrast und eine Ergänzung. So stellt Goldmann die Beschaffenheit der Wirklichkeit dar: In jedem Augenblick entsteht sie aus Versatzstücken neu. Philipp Rößle ergründet in seiner Malerei das Spektrum farbiger Abstraktion und findet dadurch neue Perspektiven auf eine ganz gegenständliche Lebenswelt. Dem Wort Montherlants folgend, dass in der Kunst das Ergebnis zähle, versteht Rößle seine Motive als Keimzellen und Entfaltungsrahmen für lebendige Variationen einer reduzierten Formensprache. Zu den Arbeiten auf Papier und größeren Motivwiederholungen auf Leinwand kommt eine Wandmalerei des Künstlers, wodurch der Eindruck einer Collage im Raum entsteht.

Ausstellungensdaten
raum 01: Katja Kollowa
raum 02: Laura Goldmann & Philipp Rößle

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