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Einzelausstellung: Susanne Ackermann - Neue Arbeiten (vorbei)

13 Dezember 2005 bis 27 Januar 2006
 
 
www.galerie-lindner.at Galerie Lindner

Galerie Lindner
Schmalzhofgasse 13/3
1060 Wien
Österreich (Stadtplan)

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tel +43 - 1 - 913 44 58
www.galerie-lindner.at


Ausstellungseröffnung

SUSANNE ACKERMANN
NEUE ARBEITEN


Freitag 9. Dezember 19.00 Uhr

Susanne Ackermann ist anwesend

Wien, im November 2005
Sehr geehrte Damen und Herren
liebe Freunde der Galerie,

in der letzten Ausstellung des Jahres zeigen wir neue Arbeiten der 1962 in Oldenburg geborenen Künstlerin Susanne Ackermann, die an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe studiert hat und dort arbeitet und lebt.

Der Karlsruher Kunstkritiker Michael Hübel schreibt anlässlich eines Atelierbesuches über die Arbeiten von Susanne Ackermann.

Susanne Ackermann malt Bilder, genauer: Flächenstrukturen, die sie systematisch aus horizontalen und vertikalen Farbbahnen aufbaut.
20 bis 30 Mal legt Ackermann diese lasierenden Schichten übereinander, bis sich ein gleichmäßiges Geflecht oder Gitterwerk bildet. Ausnahmen bestätigen nur die Regel: Vor zwei Jahren begann sie mit den Schleifenbildern – leuchtend-bunten Verschlingungen schwungvoll ausholender, in harmonischen Bögen geführten Malgesten. Die Dynamik ist völlig anders als bei den rechtwinklig gegliederten Flächen, auch die Farbigkeit sticht deutlich von diesen Arbeiten ab. Die technische Vorgehensweise ist jedoch da wie dort die gleiche: Susanne Ackermann schichtet dünne Lagen von Rot und Gelb, Blau oder Grün übereinander. Manchmal mischt sie Farben leicht ab, aber das hat wenig Einfluss auf die pastellartig gemilderte Wirkung der senkrecht-waagrecht aufgebauten Malereien: Sie entsteht vorwiegend durch die optische Mischung der hintereinander gestaffelten Farblagen.

Bei früheren Arbeiten ergab sich da oft der Eindruck von Waben, Kammern, Zellen, die erstaunliche räumliche Tiefe aufwiesen. Wären nicht die luzide Farbwirkung und der vibrierende Wechsel zwischen den Schichten gewesen, hätte man an Hochhausfassaden denken können mit Großflächenfenstern, die den Blick in Appartementwohnungen freigeben.
Auch wenn sie später die einzelnen Farbbahnen näher aneinander gerückt hat, so dass der konstruktive Bildaufbau nur noch durch schmale Schlitze wahrzunehmen war, so ist doch Ackermanns Interesse am visuellen Wechsel von der Zweidimensionalität in die Dreidimensionalität virulent geblieben.



AUSSTELLUNGSHINWEISE

HELLMUT BRUCH

20.11. – 17.12. 2005, "neue Arbeiten", E, März Galerien, Mannheim, D
27.11 – 20. 12. 2005, "z czterech krajow", G, Museum Naradowe, Szczecin, P

GERHARD FRÖMEL
8. 11. – 8. 12. 2005, "Raumöffner", G, Galerie Kulturring Sundern, D
1. 10. – 9. 1. 2006, "bunte Steine", G, Regionalmuseum Krumau, Krumau, CZ
6. 1. – 16.3.2006, E, Institut für konstriktive und konkrete Poesie, Rehau, D

JOSEF LINSCHINGER
Jänner – Februar 2006, Galerie St. Johann, E, Saarbrücken,D

HELLMUT BRUCH; INGE DICK; GERHARD FRÖMEL; JOSEF LINSCHINGER; REINHARD ROY
12.11. – 17.12.2005, "rot schwarz weiss", G, Galerie Dietgard Wosimsky, Giessen, D


Allen Freunden der Galerie, die wir vor Weihnachten nicht mehr sehen, wünschen wir jetzt schon schöne Feiertage und vergessen Sie nicht auch in der Galerie gibt es schöne Weihnachtsgeschenke zu kaufen !

Wir freuen uns auf Sie als kritische Besucher, bringen Sie auch ihre Freunde und Freundinnen mit.

Herzliche Grüsse,

Linde und Peter Lindner

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