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 Sybille Spelsberg, Ohne Titel, 2002, Mischtechnik auf Leinwand,
140 x 45 cm | | |
Dazu: Unikatmöbel von Horst Meyrahn
Vernissage am Freitag, 10. Juni, 19 Uhr,
Sybille Spelsberg und Horst Meyrahn sind anwesend.
Schon bei verschiedenen Gelegenheiten haben wir Materialbilder von Sybille Spelsberg in der Galerie gezeigt. Die neuen Arbeiten beschränken sich auf eine minimale Sprache in Form und Farbigkeit: hier eine Spirale, dort ein Horizont, da wieder eine rechteckige Form, Ton in Ton "modelliert". Spelsberg verwendet in der Hauptsache gemahlene Eierschalen und Steinmehl, so dass von hier aus schon die formale Reduktion vorbestimmt wird.
Sybille Spelsberg zeigt in ihren Tafelbildern schlichte und organische Formen, die sich von einem -im wahrsten Sinne des Wortes - rostigen Hintergrund absetzen. Eine bildhafte Deutung möchte Gesteinsschnitte oder ausschnitthaft Landstriche erkennen, die sich in der Ferne vor dem Auge abzeichnen. Unterstützt wird dieser Eindruck von dem Material, mit dem die Struktur modelliert wird: es ist Wachs, der mit Pigmenten und anderen - teils sehr ungewöhnlichen - Materialien zu einer putzartigen und erdigen Masse verdichtet wurde. Es herrscht eine urzeitliche Stille in diesen Bildern, die in der Verschmelzung oft disparater Materialien wie Rost und Wachs liegt. |