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Gruppenausstellung: Thomas Reinhold & Markus Wilfling (vorbei)

22 Mai 2011 bis 9 Juli 2011
  Thomas Reinhold & Markus Wilfling
Thomas Reinhold, Netze, 2009, Öl und Tempera auf Leinwand, 150 x 140 cm
Markus Wilfling, o.T., 2004, Eisen verzinkt, Holz, Farbe, 70 x 240 x 50 cm
 
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A-8280 Fürstenfeld
Österreich (Stadtplan)

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THOMAS REINHOLD
MARKUS WILFLING

Vernissage
: Samstag, 21. Mai 2011 um 18:00 Uhr
zur Eröffnung spricht Roman Grabner, freischaffender Kurator, Graz


Ausstellung bis 9. Juli 2011 von Mo bis Sa 9 - 18 Uhr, So nach Vereinbarung

THOMAS REINHOLD
betreibt seine neue bildnerische Arbeit als empirische Wissenschaft, wobei aufeinander abgestimmte Farbmassen längs genau kalkulierter Linien mit den Händen übereinander und nebeneinander geschoben werden. Dieses Nacheinander von malerischen Überlagerungen wird für den Betrachtenden zum malerischen Raum, zu einer Raumvorstellung, die, so Reinhold, im digitalen Zeitalter eine völlige andere und einer permanenten Veränderung unterworfen ist. Der Sinnlichkeit, die flüssiger Farbe innewohnt und jener, die beim Betrachten der Farben und Formen in Reinholds großflächigen Arbeiten entsteht, steht dabei das klare Kalkül, das Reinholds Arbeit ebenso kennzeichnet, nicht konträr gegenüber. Vielmehr erzeugt das Zusammenspiel von scheinbarem Zufall und überlegtem Intellekt, von freier Gestik und klarem Kalkül, ein Oszillieren, das den Bildbegriff zu erweitern sucht und über die selbst-reflexive Geste hinaus vorhandene Wahrnehmungsmuster vertieft.

MARKUS WILFLING
Skulpturenbegriff hinterfragt, berührt Raum und Architektur, vermißt zeitliche mit örtlichen Parametern. Unaufgeregte Alltagsmaterialästhetik, Wahrnehmungsverschiebungen, Irritationen des Sehens und daraus resultierende Bewußtwerdung von Täuschungsmechanismen sind charakteristisch für die Arbeit von Markus Wilfling. In der Entwicklung seiner Skulpturen, deren Ausgangspunkt oft objets trouvés oder gefakte Ready-Mades sind, treibt er seine Untersuchungen an der Absurdität der Welt voran. Dabei täuscht er aber nicht vor, ist nicht er es, der illussioniert, sondern er lotet die Möglichkeiten materieller Tatsächlichkeiten aus, in deren er vermeintliche Wirklichkeit der Betrachter kippt. Erlernte Hirnfunktionen werden dabei in Frage gestellt, während er sich gleichzeitig Erinnerungen verselbständigen und aus dem Lot gehoben werden.
(Auszug aus "Zwischen Alpha X und Omega", Elisabeth Fiedler)

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