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Einzelausstellung: Tine Benz - Blank Walls are Criminal (vorbei)

25 März 2006 bis 6 Mai 2006
  Tine Benz - Blank Walls are Criminal
Tine Benz
 
  Galerie Jette Rudolph

Galerie Jette Rudolph
Strausberger Platz 4
10243 Berlin
Deutschland (Stadtplan)

E-Mail senden
tel +49 (0)30 - 613 03 887
www.jette-rudolph.de


TINE BENZ

BLANK WALLS ARE CRIMINAL

Eröffnung:
Samstag, 25. März 2006, 11am- 8pm
Ausstellungsdauer: 25. März- 6. Mai 2006

Die Künstlerin wird zur Eröffnung anwesend sein.

PRESSEMITTEILUNG

Tine Benz erregte mit ihrer Installation auf dem Art Forum Berlin 2005 grosse Aufmerksamkeit, sodass wir sie eingeladen haben, unsere naechste Galerieausstellung parallel zur 4. berlin biennale zu bespielen.

Die 1969 in Neuss geborene Künstlerin wird eine ihrer typischen Klebebandinstallationen realisieren, wobei sie vorwiegend mit einem linearen Formenvokabular arbeitet und ihre Vision auf die raumperspektivischen Gegebenheiten der Galerie projeziert.

Die Installation wird mit einer Collage und einer Leinwandarbeit kombiniert, die gleich "Fenstern" die Illusion einer dynamisch-utopischen Urbanitaet konkretisieren.
So arbeitet Tine Benz im Bereich Collage auf Papier vorwiegend mit motivischen Versatzstuecken, die Architekturmagazinen, der Werbung oder Logos und Typographie entnommen sind.
Im Medium Malerei herrscht eine linear- geomterische Formensprache vor basierend auf einer fein differenzierten Farbpalette, um mithilfe dieser Stilelemente eine Dekonstruktion der Vorlage zu erzeugen, die das Bild "ex- und implodieren" laesst. Auch hier praegt die urbane Motivik und die Bewegung im Raum das Bild.

"(...) Auf diese Art gelingt es Tine Benz, die visuell erfahrbare Stadt, den zumeist unsichtbaren Prozess der Planung einer (städtischen) Struktur, die hier sich vollziehenden Abläufen städtischen Lebens, darüber hinaus aber auch den Ausstellungsraum in seiner Abgeschlossenheit als "White Cube" interagieren zu lassen. Aus dem Neben- und Ineinanderwirken unterschiedlicher raum/zeitlicher Strukturen entstehen irritierende Fluchten ohne perspektivische Gliederung oder Hierarchie, die kaum noch etwas zu tun haben mit den klar gefügten Stadtprospekten, so wie sie seit der Renaissance bis zu zeitgenössischen Axonometrien aus dem Kanon der Zentralperspektive abgeleitet werden. Der Wechsel zwischen scheinbar Bekanntem und fremder Gegenständlichkeit, der Eindruck eines prozessualen Ablaufs, der für einen Augenblick fixiert zu sein scheint, aber nicht endgültig festzulegen und vor allem zu klären ist, vermittelt eine sogartige Wirkung, die die logischen Bezüge von Raum und Zeit zerfließen lässt."
(Dr.Christoph Kivelitz, Ausst.kat. Tine Benz, Dortmund, 2005)



Ende Juni- Ende Juli stellt Tine Benz in der Groupshow "Urban Spaces"
i.d. Galerie DinA4Projekte Muenchen aus, Kuration: Dr.Patricia Drueck/
Max Planck Gesellschaft.
Im Sommer 2006 folgt Tine Benz einer Einladung der Bayer- Werke, um in
Leverkusen ein Kunst-am-Bau-Projekt zu realisieren.


Messen:
ViennAfair, 6.- 9.4.2006

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