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 Udomsak Krisanamis, BABI, 1996 | | |
Malerei trifft auf ein Buchstabengewirr aus Zeitungsartikeln. Abstraktion entsteht aus Reisnudeln oder Tee. Der thailändische Maler Udomsak Krisanamis (geb. 1966, lebt in Bangkok und New York) zählt zu den faszinierendsten Figuren der jüngeren Malerei. Aus den Differenzen, die er beim fortwährenden Pendeln zwischen den Welten und Kulturen erfährt, gewinnt er Impulse und Antrieb für seine malerischen Collagen.
Nach dem Abschluss seines Studiums an der Chulalongkorn University von Bangkok besuchte er bis 1993 das Art Institute Chicago.
Die ihm anfangs wenig verständliche englische Sprache nutzte er so, wie sie ihm, dem Maler aus einem anderen Sprach- und Schriftraum, erschien: als abstraktes Medium. Auf den Leinwänden finden wir Textstreifen und Buchstaben aus Zeitungen, die - mit Tinte ummalt - sich zu ornamentalen Mustern wandeln. Die zahlreichen Innenfelder von Buchstaben und Zahlen erscheinen als Licht- und Glanzpunkte inmitten vielfältig miteinander verflochtener Farbflächen.
Die Ausstellung wurde grosszügig unterstützt von Heivisch |