Lange hat Ulf Puder seine einzigartigen, imaginären Welten der Architektur und bewohnter Landschaften in der charakteristischen matten Farbpalette beinahe rauchiger Farbtöne beschrieben. Diese werden in jüngster Zeit durch leuchtendere und intensivere Schattierungen ergänzt. Seine Landschaften sind trostlos und sehnsuchtsvoll, sie erzeugen ein Gefühl, wie es sich beim Besuch einer Geisterstadt einstellt – die Häuser scheinen bewohnt und doch verlassen. Diese surreale, bisweilen düstere Grundstimmung gerät in ein spannungsreiches Wechselspiel mit den utopischen, sogar paradiesisch anmutenden Aspekten, die Puder in den aktuellen Arbeiten immer stärker die Bildregie übernehmen lässt. Und die ihn als Optimisten ausweisen, der auf den Grundmauern traditioneller Qualität neue Räume und Perspektiven entwickelt. | |||||


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