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Einzelausstellung: Uwe Oldenburg - Hausbesorger (vorbei)

20 Januar 2007 bis 10 März 2007
  Uwe Oldenburg - Hausbesorger
Uwe Oldenburg - Hausbesorger
 
  GALERIE URSULA WALBRÖL

GALERIE URSULA WALBRÖL
Mutter-Ey-Straße 5
40213 Düsseldorf
Deutschland (Stadtplan)

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www.galerie-walbroel.de


Uwe Oldenburg - Hausbesorger

20. 1. - 10. 3. 2007

Einladung zur Ausstellungseröffnung
Samstag, 20. Januar 2007, von 18 - 20 Uhr

Mit dem Titel "Hausbesorger" knüpft Uwe Oldenburg an vorausgegangene sich thematisch gebende Ausstellungen an, die in assoziativen Schleifen das komplexe Gebiet der Auflösung bzw. der Ablösung von Werten der Moderne umkreisen.
Angestrebt wird ein mentaler Bildraum, ein StimmungsBild im wörtlichen Sinne, offen für Andeutungen, die ungewohnte Verbindungen eingehen.

Mit dem Motiv der Einladungskarte, die ihren Ausgangspunkt in einer im fernen Patagonien gefundenen Wandmalerei hat , und die einen archaischen Grill-Vorgang zeigt, vereint er die beiden Protagonisten Beuys und Magritte , als Seebären verkleidet, zu einer gemeinsamen Handlung und lädt zu einem Diskurs ein, bei dem es immer wieder um die Bedingungen und Möglichkeiten von Malerei geht.

Der Klebestreifen, real oder gemalt, fügt Loses, Vorläufiges zusammen, markiert oder bewegt sich als abstraktes Zeichen im Bild- und Galerieraum. Er wird in gewisser Weise als modernes Vanitaszeichen für etwas äußerst Improvisiertes, Vergängliches eingesetzt und steht im Widerspruch zu der von der Malerei intendierten Dauer.
Die "Wandzeitungen" an der rechten Wand rühren von vergangenen Performances, in denen sie die Rolle von Zeigetafeln spielten. Sie vereinen Bildzitate und Bildnotizen zu immer neuen Formationen, die mit Klebeband auf farbig gehaltene Leinwandstücke geklebt sind. Wie die beiden Diakarussels der gegenüberliebenden Raumecke, fungieren sie als visuelle Assoziationsmaschine, die den Bild- und Textkreislauf immer wieder in Gang setzt.

"An den Rändern herrscht allenthalben Ratlosigkeit und Ängstlichkeit, ebenso Neugier und Zuversicht bis hin zum Übermut, und was eben noch modern galt, verkehrt sich scheinbar im Handumdrehen in sein schieres Gegenteil und wird auf a-historische Weise archaisch.....Die Gleichtzeitigkeit des Ungleichzeitigen.........erweist sich zunehmend als eine neue Form des gegenseitigen Vampirismus, der keinen Unterschied mehr erlaubt zwischen Wirt und Parasit, zwischen Ursache und Wirkung und darin nicht selten den Zustand des globalen Delirierens erreicht."*

Uwe Oldenburg 14 01 07

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