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Gruppenausstellung: Veronika Dirnhofer / Christian Eisenberger (vorbei)

20 September 2009 bis 30 Oktober 2009
  Veronika Dirnhofer / Christian Eisenberger
Veronika Dirnhofer, irgendwo, 2009, MT a. Lw, 190x150cm
 
  galerie gölles

galerie gölles
Augasse 4
A-8280 Fürstenfeld
Österreich (Stadtplan)

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tel +43 (0)33 82 - 54 509
www.golles.at


Veronika Dirnhofer / Christian Eisenberger

Vernissage: Samstag, 19. September um 17:00 Uhr

zur Eröffnung spricht Alois Kölbl, Hochschulseelsorger


Ausstellung vom 20. September bis zum 30. Oktober 2009



Veronika Dirnhofer

Veronika Dirnhofers neue Bildschöpfungen (condition of risk) reduzieren sich auf das Farbspektrum Schwarz und Weiß. Wie Traumsequenzen wirken diese Arbeiten, die nach der intensiven Auseinandersetzung mit dem geschichtsträchtigen Silvretta-Staudamm, der vom totalitären NS-Regime in Zwangsarbeit errichtet wurde, entstanden ist. Es geht um Erinnern und Vergessen, beides wird durch schemenhaft angedeutete Gestalten und Landschaften sichtbar gemacht. Frei gesetzte Pinselstriche formieren sich zu figurativen Elementen, um sich dann wieder im Dickicht autonomer Bildzeichen zu verlieren. Im Verlauf des Malens überlagert und überlappt die Künstlerin immer wieder die einzelnen Malschichten und zeigt damit den Weg der Geschichte, das Überdecken des Alten durch Neues, so wie auch Erinnern und Vergessen ineinander greifen.

Christian Eisenberger

Christian Eisenberger entwickelt urbane Arbeiten sowie wilde und vergänglichen Installationen in der Landschaft. Denn so wie er sich auf dem Land die Werkstoffe angeeignet hat, die die vorhandenen Strukturen hergeben, spült ihm in der Stadt die Wegwerfgesellschaft ihre typischen Materialien bereitwillig entgegen: Trödel, Schrott und vor allem Verpackungsmaterial, unansehnliche Kartons, Klebebänder. Und manchmal auch Hauswände, auf denen er flüchtige Graffiti aus Rasierschaum hinterlässt. Mit diesen ihren ureigensten Materialien rückt er der Wegwerfgesellschaft zu Leibe. Punktgenau. (Johanna Hofleitner)

In der galerie gölles fokussiert die Ausstellung das ureigenste Medium Malerei. Zum einen sind es Köpfe von Menschen, Porträts von Gruppen oder auch gestappelte Stierschädel, mit Silikonumrandungen zum expressiven Ausdruck gesteigert. Zum anderen malt Eisenberger in verblüffender Technik abstrakte Räume welche bekannte Malerfürsten wie Gerhard Richter persiflieren.

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