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Gruppenausstellung: Why not? - Contemporary South African Art (vorbei)

24 Januar 2009 bis 14 März 2009
  Why not? - Contemporary South African Art
 
  Kuckei + Kuckei

Kuckei + Kuckei
Linienstraße (backyard) 158
10115 Berlin
Deutschland (Stadtplan)

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tel +49-(0)30-883 43 54
www.kuckei-kuckei.de


Why not? - Contemporary South African Art

24 January - 14 March 2009

Opening reception: 24 January, 7:00 p.m.

Avant Car Guard
Zander Blom
Michael MacGarry
Nandipha Mntambo


»why not?« ist die zweite Ausstellung zeitgenössischer Kunst aus Südafrika in der Galerie Kuckei + Kuckei. Die erste Ausstellung »A Look Away« konzentrierte sich mit Arbeiten von Pieter Hugo, Sabelo Mlangeni, Mikhael Subotzky, Lolo Veleko und Guy Tillim auf die zeitgenössische Fotografie. Im zweiten Teil geht es nun um jüngste Entwicklungen in den Bereichen Skulptur, Installation, Performance und Konzeptkunst.


Sollte ein Künstler aus Südafrika, mit beschränktem Zugang zu kunstgeschichtlichem Wissen, Hintergründe zu Modernismus und den abstrakten Avantgarden des 20. Jahrhunderts recherchieren?

Sollte ein aufstrebender Künstler seine erste Serie von Arbeiten in einem umfassenden und abschließenden Werkverzeichnis dokumentieren?

Sollte eine Künstlerin, die sich mit den Möglichkeiten und Bedeutungen von Materialien auseinandersetzt, Kuhfelle, Knochen und Perlen nutzen, um die gesellschaftliche Wahrnehmung von Weiblichkeit zu hinterfragen?

Sollte ein Künstler scheinbar sinnlose Dinge mit großer Ernsthaftigkeit verfolgen, obwohl er weiß, dass diese Dinge an sich ohne erkennbaren Sinn sind?

Kann sich ein Künstlerkollektiv selbst als Band inszenieren, um den Glanz der Kunstwelt zu hinterfragen und zu zeigen, dass sich dahinter nichts versteckt, als noch mehr Glanz, Prunk und Herrlichkeit?

Sollte zeitgenössische Kunst aus Südafrika die anhaltenden Auswirkungen des Kolonialismus auf dem afrikanischen Kontinent untersuchen und die Mechanik politischer Macht visualisieren?

Kann ein Konzeptkünstler behaupten „all theory. no practice." und dennoch in den verschiedenen Medien, wie Skulptur, Photographie und Bronze arbeiten?

Ist es möglich, mit einer Auswahl junger Künstler die zeitgenössische südafrikanische Kunst zu repräsentieren und einen Einblick in eine vielversprechende und aufstrebende Kunstszene zu geben?

why not?

Kurator: Christian Ganzenberg


Avant Car Guard sind Zander Blom, Jan-Henri Booyens und Michael MacGarry - eine dreiköpfige Künstlergruppe aus Johannesburg. Mit den Alben »Volume I« und »Volume II« haben Avant Car Guard seit ihrem Bestehen zwei Alben produziert in denen sie ihre Arbeiten dokumentieren. Die Arbeitsweise und Beschäftigung mit Kunstproduktion, Kunstwelt sowie ihre eigenen Rolle als „Künstlerkollektiv" sind durch einen ausgeprägten Sinn für Humor und eine besondere Art von Punk-Sensibilität gekennzeichnet. Ihre konzeptuelle Arbeitsweise verbildlicht sich in Fotografien und Performances.

Zander Blom wurde 1982 in Pretoria geboren und lebt in Johannesburg. Er studierte Graphikdesign und arbeitet seit 2002 als Künstler. 2003 gewann er eine Sonderkategorie des »Sasol New Signature Awards« und wurde seitdem in nationalen als auch internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert. Zander Blom's erste Galerieausstellung »The Drain of Progress - a Catalogue Raisonné« wurde 2007 vom frieze Magazine als eine der 'most internationally significant solo exhibitions´ benannt.

Michael MacGarry wurde 1978 in Durban geboren. Er lebt und arbeitet in Johannesburg, wo er 2004 an der University of Witwatersrand sein Studium mit Auszeichnung abschloss. 2008 haben ihm sowohl die Galerie Art Extra in Johannesburg als auch die KZNSA Gallery in Durban jeweils eine Einzelausstellung gewidmet. Michael MacGarry ist neben seiner künstlerischen Arbeit, auch als Kurator und Buchautor tätig.

Nandipha Mntambo wurde 1982 in Swaziland geboren und hat im Juni 2007 ihr Studium der Bildenden Kunst an der Michaelis School of Fine Art, University of Cape Town, abgeschlossen. Seit 2005 hat sie an verschiedenen internationalen Ausstellungen teilgenommen, darunter die »MTN New Contemporaries« in der Johannesburg Art Gallery, ».za: Young Art from South Africa«, Palazzo delle Papesse in Siena und »Number Two: Fragile« in der Julia Stoschek Collection, Düsseldorf. Mntambo wurde bei den Brett Kebble Art Awards in Südafrika mit dem Stiftungspreis ausgezeichnet.

Wir freuen uns, Sie zur Eröffnung begrüßen zu dürfen!

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