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Einzelausstellung: Wilhelm Lehmbruck – Der Mann: Melancholie und Pathos, Teil II (vorbei)

14 April 2005 bis 28 August 2005
  Wilhelm Lehmbruck – Der Mann: Melancholie und Pathos, Teil II
Wilhelm Lehmbruck, Macbeth, Rückwärts Stürzender, 1918
 
  Lehmbruck Museum

Lehmbruck Museum
Friedrich-Wilhelm-Straße 40
47049 Duisburg
Deutschland (Stadtplan)

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tel +49 (0)203 - 283 32 94
www.lehmbruckmuseum.de


Kuratorin:
Katharina B. Lepper

Pressekonferenz:
Dienstag, 12. April, 11 Uhr

Ambivalenzen prägen die Darstellung des Mannes im Werk Wilhelm Lehmbrucks bis 1914. Nach Kriegsausbruch setzt sich der Künstlers mit den Themen Trauer und Tod auseinander. Dieser Aspekt verstärkt sich durch seine Teilnahme am Duisburger Wettbewerb für einen "Siegenden Siegfried", der auf dem Ehrenfriedhof auf dem Kaiserberg aufgestellt werden sollte. Die Darstellungen im Werk des Künstlers reichen vom verzweifelt Knienden im Motivkanon der schuldig gewordenen Büßer, über zusammenbrechende "Krieger"-Soldaten und in den Tod Stürzende bis hin zur Totenklage im Pietà-Motiv. Diese Haltung kennzeichnet sowohl die Darstellung des Mannes als auch das Gesamtoeuvre des Künstlers.

Die Zeichnungen zu Macbeth' Ende, die in den letzten Lebensmonaten Lehmbrucks entstanden, deuten den nahen Zusammenbruch an und führen bis zur völligen psychischen Auflösung im Wahn, der mit dem Selbstmord Lehmbrucks endet.

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