Kuratorin: Katharina B. Lepper
Pressegespräch: Dienstag, 1. August, 11 Uhr
Ab 1910 gewinnt die Farbe einen neuen und zugleich intensiveren Stellenwert in Lehmbrucks Werk. In der Plastik geschieht dies mittels Einführung neuer Materialien und Techniken wie Steinguss und Tonerde/Terrakotta (Hellgrau bis Dunkelgrau, Sandsteinfarben und warme Rottöne).
Aber auch in die Zeichnungen, besonders die Frauenbildnisse, zieht Farbe ein. In den Gemälden wird, wie auch in den anderen Gattungen, Farbe in hohem Maße inhaltlich gebunden eingesetzt. Die Ausstellung hinterfragt die Verbindung von ästhetischer und ikonographischer Gestaltung. |