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Gruppenausstellung: words such as painting and sculpture (vorbei)

28 Januar 2011 bis 5 März 2011
  words such as painting and sculpture
Installationview annex14 2011
 
  annex14 - Raum für aktuelle Kunst

annex14
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3000 Bern
Schweiz (Stadtplan)

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„words such as painting and sculpture“

Omar Alessandro, Pavel Büchler, Luis Camnitzer und Maurizio Nannucci

Eröffnung Do. 27.1.2010, 18h
28.1.- 5.3.2011

Der Ausstellungstitel „words such as painting and sculpture“ zitiert Sol LeWitt, der seit den 70er Jahren die linguistische Natur von Kunstdefinitionen sowie deren gesellschaftliche Voraussetzungen untersucht hat. Gleichzeitig ist „words such as painting and sculpture“ aber auch das Motiv einer Zeichnung von Pavel Büchler (*1952, CZ/GB). Mit anderen Worten, der Fokus der Ausstellung liegt auf einer ebenso analytisch-kritischen wie poetisch-subversiven Auseinandersetzung mit dem System Kunst. Wobei die gezeigten Künstler sich durch einen äusserst sinnlichen Umgang mit der doch eher spröden Materie auszeichnen.

Wie „Does this image fill your concept of art, 1976/1980“, eine Foto-Textarbeit von Maurizio Nannucci (*1939, IT), beleuchtet auch „The Shadow of the Horizon“, 1976/1983 von Luis Camnitzer (*1937, RDU/USA), einem der Begründer der südamerikanischen Konzeptkunst, humorvoll das abgründige Verhältnis von Wort und Bild. Während „The Reflection“, 1977, eine raumbezogene Textarbeit, die nach der Beziehung von Realität und ihrer Repräsentation fragt, direkt an die Grundfesten unseres Wahrnehmens und Denkens rührt. Auch die Serie „Ink on paper“, 2008, von Pavel Büchler spielt mit unseren Sehgewohnheiten, wenn der Künstler die ästhetischen Kriterien für eine „richtig“ komponierte Zeichnung subtil unterläuft und so als codierten Geschmack offen legt.

„Die Worte eines Künstlers zu einem anderen können eine Ideenkette auslösen“, schreibt Sol LeWitt 1968. Versteht man „Worte“ als die formal-inhaltliche Sprache eines Künstlers, bedeutet das, dass schon existierende Werke neue Werke hervorbringen können. Omar Alessandro (*1979, IT/CH) greift diese Idee auf, indem er Werke anderer Künstler als Ausgangsmaterial für eigene Arbeiten verwendet. Er zitiert, synthetisiert und kombiniert sie zu etwas Neuem, er reflektiert das Kunstsystem mit den Mitteln der Kunst und öffnet darüber hinaus, wie etwa bei „Untitled (Picture Now)“, 2010, immer wieder auch ein Fenster zur Welt.

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