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Einzelausstellung: work in progress – Andreas Durrer malt in der Galerie (vorbei)

7 Oktober 2012 bis 18 November 2012
  work in progress – Andreas Durrer malt in der Galerie
Andreas Durrer, Sammlung, 2005, 110 x 140 cm, Acryl auf Leinwand
 
  Galerie Mollwo

Galerie Mollwo
Gartengasse 10
CH-4125 Riehen
Schweiz (Stadtplan)

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tel +41 (0)61 - 641 16 78
www.mollwo.ch


Das Besondere dieser Ausstellung wird sein, dass der Besucher / die Besucherin unmittelbar die Entstehung der Bilder von Andreas Durrer miterleben kann. Die Galerie erfüllt somit die Doppelfunktion von Ausstellungsraum und Atelier. Unter dem Begriff “work in progress” erleben die Interessierten, wie Durrer bei der Erschaffung seiner Werke vorgeht.

Die Materialien, die Andreas Durrer benutzt, sind vornehmlich Leinwand und Acryl. Seine abstrakten Farbkompositionen sind kraftvoll und rhythmisch. Möglicherweise würde man Jazz so illustrieren. Verwandtschaften sind deutlich erkennbar; ebenso deren Verwurzelung in der Moderne.

Starke Farben kontrastieren mit Weiss sowie blassen Grau- bzw. Sandtönen. Farbflächen stehen im Dialog mit dunklen Linien. Beide tragen auf ihre eng miteinander verknüpften Weise zu den sehr spannungsvollen Kompositionen bei. Scheinen die Farben auf den ersten Blick einfach dahingeworfen, erkennt der Betrachter bei genauerem Hinschauen das Konzept von Farbe und Form. Zentren sowie Bewegungen sind deutlich ablesbar. Dies wäre nicht möglich ohne Durrers profundes Wissen über Komposition, gepaart mit einer Jahrelangen Erfahrung. Die scheinbar leicht hingeworfenen Farbflächen und -Linien zeugen von des Künstlers Virtuosität. Seine Bilder drücken denn auch als Stimmung eine Leichtigkeit und Heiterkeit aus.

Ein sehr spannendes Kriterium ist die Ablesbarkeit der Arbeitsweise in Durrers Schaffen: Pinselstriche, Schichtungen, Linienführungen sind deutlich erkennbar. Momentaufnahmen gleich erfährt der Betrachter, wie der Maler vorgeht.

Gleichzeitig werden immer wieder Assoziationen zu realen Motiven wachgerufen. Seien dies nun Landschaften, Stillleben, Jahreszeiten oder schlicht Stimmungen. Augenblicke werden mit Pinsel und Farbe festgehalten. Eine Schubladisierung seiner Malerei in ein bestimmtes Fach käme seinem Schaffen nicht gerecht. Vielleicht ist es sogar gewagt, von einem abstrakten Impressionismus zu sprechen, obwohl dies wohl am ehesten zuträfe. Sicher ist, dass Durrers Bilder einen in ihren Bann ziehen, zur Kontemplation anregen und Emotionen hervorrufen. Dies sind untrügliche Qualitätsmerkmale.

Thomas Maschijew

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