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Einzelausstellung: Yves Netzhammer - Video und Installationsarbeiten (vorbei)

21 September 2003 bis 30 November 2003
  Yves Netzhammer - Video und Installationsarbeiten
Yves Netzhammer
 
  Lehmbruck Museum

Lehmbruck Museum
Friedrich-Wilhelm-Straße 40
47049 Duisburg
Deutschland (Stadtplan)

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tel +49 (0)203 - 283 32 94
www.lehmbruckmuseum.de


Das Gefühl präziser Haltlosigkeit beim Festhalten der Dinge.

Eine Ausstellung an zwei Stationen
Laufzeit: 21. September bis 30. November 2003

Kuratorinnen: Dr. Beate Ermacora (Krefeld), Dr. Sabine Maria Schmidt (Duisburg)

Pressekonferenz Krefeld: Donnerstag, 18. September 2003, 11 Uhr
Pressekonferenz Duisburg: Donnerstag, 18. September 2003, 13 Uhr
Eröffnung Duisburg: Sonntag, 21. September 2003, 11.30 Uhr
Eröffnung Krefeld: Sonntag, 21. September 2003, 15 Uhr

Die Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum und das Kaiser Wilhelm Museum in Krefeld realisieren eine zeitlich parallel laufende und inhaltlich komplementäre Ausstellung des jungen Schweizer Künstlers Yves Netzhammer. In den "eigenartigen" Bildwelten des jungen Schweizer Künstlers gibt es keinen Stillstand. Seine Motive und Schöpfungen verwandeln sich ständig zu neuen Erzählungen voller Poesie. Seine Bildwelt ist digital, sie spricht eine in der Zeichnung verwurzelte Sprache, die unsere gesamte Gegenwart modellhaft-skulptural reflektiert. Die Künstlichkeit seiner Bilderströme rührt um so mehr angesichts ihrer Stille, ihrer mehrschichtigen Zeitstrukturen, ihrer Zärtlichkeit. Sie trifft auf unsere grundlegenden und empfindlichsten Fragen des Lebendigen: Krankheit und Liebe, körperlicher Zerfall, Sexualität und Tod. Sie führt das Paradoxon auf, dass virtuelle, künstliche Bilder Verstrickungen und Bedingungen des menschlichen Daseins körperlich fühlbar werden lassen.

Für Duisburg entwickelte der Künstler eine neue, dreiteilige, synchrone Videoprojektion, die erstmals zu sehen ist. In Kombination mit weiteren Computerprojektionen, skulpturalen Elementen und Licht verschmelzen diese zu einem raumgreifenden, erzählerischen Ausstellungsparcours.

Für Krefeld konzipierte der Künstler eine Kombination aus Videoinstallationen und Folien-Wandzeichnungen.

Es erscheint eine von Yves Netzhammer und Beat Cadruvi gestaltete Publikation mit Textbeiträgen von Beate Ermacora und Sabine Maria Schmidt (80 Seiten, 15 €), Kerber Verlag.

Mit freundlicher Unterstützung der Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung.

Abbildungen
oben: Installationsansicht Helhaus Zürich, 2003, Still aus der Installation.
unten: Video Instill aus der Arbeit: »Wir gehören unseren Organen und können darum nur bedingt unserer Leben planen.« Installation mit 3 synchronisierten Projectionen und Betrachtungssteg. 21:30 min/2003

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