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 Otto Piene | | |
Die Düsseldorfer Künstlergruppe ZERO wurde 1958 von HEINZ MACK und OTTO PIENE gegründet; im Jahr 1961 kam GÜNTHER UECKER dazu. ZERO wollte eine Alternative zu den alten Kunstwertigkeiten, die sie im Informel und dem Tachismus der Nachkriegszeit repräsentiert fanden. Sie wollten dieser eine hoffnungsvolle und idealistische Lebensauffassung entgegensetzen. Unbelastet vom Drama des Zweiten Weltkriegs und seinen Gräueln suchten die Künstler einen neuen Anfang, eine „Stunde Null".
ZERO bezeichnete eine Phase des Schweigens und der Stille, eine Zwischenzone in der ein alter Zustand in einen neuen, unbekannten übergeht, so wird es im Manifest "ZERO der neue Idealismus" 1963 proklamiert.
Mit großer Experimentierlust und Technikbegeisterung bedienten sich die Künstler neuer Materialien und Methoden. Neben monochromen Bildern und Reliefs entstanden zahlreiche Raum- und Lichtinstallationen.
GÜNTHER UECKER schuf seine bekannten Nagelobjekte, HEINZ MACK kreierte Lichtreliefs und OTTO PIENE inszenierte Lichtballette. Die Künstler zeigten 1964 in Ausstellungen in New York und Washington die erste deutsche Kunst seit 1945, die auch in den USA erfolgreich war.
1966 löste sich die Gruppe ZERO auf, nachdem sich die künstlerischen und biographischen Wege ihrer Mitglieder getrennt hatten.
Diese Ausstellung zeigt Arbeiten aus den letzten 30 Jahren. |