Der Kunst-Raum im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus ist neben der Kunstsammlung und den Kunst-am-Bau-Projekten Ausdruck des Kunstengagements des Deutschen Bundestages.
Mit Wechselausstellungen soll der Prozess der Öffnung des Parlamentes für die Kunst fortentwickelt werden und zusammen mit den anderen Aktivitäten das Selbstverständnis des Deutschen Bundestages auch als Förderer zeitgenössischer Kunst zum Ausdruck bringen. Der Kunst-Raum ist öffentlich zugänglich, sein Eingang befindet sich an der Spreeuferseite. Die Installationen und Kunstwerke in den Parlamentsgebäuden sind an Wochenenden in Kunst- und Architekturführungen zu besichtigen (besucherdienst@bundestag.de).
Die Ausstellungsflächen liegen unterhalb der Freitreppe des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses und sind, der Struktur des Raumes unterhalb der Treppe folgend, auf zwei Ebenen und ein Kabinett verteilt. Entsprechend der politischen Relevanz des Ortes werden hier Ausstellungen zeitgenössischer Kunst gezeigt, die einen Parlaments- und Politikbezug aufweisen. Eröffnet wurde der Kunst-Raum im September 2005 mit der Porträt-Installation »Spuren der Macht« der Fotografin Herlinde Koelbl. Sie gestaltete aus Porträts von Angela Merkel bis Joschka Fischer ganze Tableaus als eine Bildergalerie demokratischer Entscheidungsträger. Ausstellungen über den Bildhauer Bernhard Heiliger, den Maler und Dokumentarfilmer Strawalde (Jürgen Böttcher) sowie über den Bildhauer Marino Marini folgten. Vom 16. September bis 16. Dezember 2007 sind Skulpturen des britischen Bildhauers Antony Gormley zu sehen. Er hat bereits im Jahre 2001 einen Innenhof des Jakob-Kaiser-Hauses gestaltet und in England bedeutende öffentliche Monumente realisiert - wie den »Angel of the North« mit einer Flügelspannweite von 58 Metern bei Gateshead im Nordosten Englands oder die 30 Meter hohe Skulptur »Quantum Cloud« am Themseufer in London.
Öffnungszeiten
Während der Ausstellungen Dienstag – Freitag, 11 – 17 Uhr
Eintritt frei |
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Gründungsjahr: 2005
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Geschäftsführer: Kurator: Dr. Andreas Kaernbach
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Mitarbeiter: Referentin d. Kurators: Kristina Volke
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