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 Exhibition View | | |
Huma Bhabha
Die Niels Borch Jensen Galerie freut sich die erste Einzelpräsentation der pak./am. Künstlerin, Huma Bhabha in Deutschland ankündigen zu können.
- Eröffnung am 4. Februar 2011 -
Huma Bhabhas Werke sind entrückte, stark anziehende Skulpturen, Zeichnungen, Photographien und Drucke. Mit einem ihr eigenen Feingefühl weiß sie die Kunst und Geschichte vieler Weltkulturen in ihren Werken zu vereinen. “Die Authenzität ihres Ausdrucks ist in unserer cut-and-paste Ära nur bei wenigen Künstlern zu finden”. (Art in America) Von dem New York Times Style Magazine wird sie als eine der “Nifty 50” gefeiert: “America’s up-and –coming talent”.
Umrisse, Schatten, leere Landschaften und Füße – die ausgestellten Werke scheinen von einem geheimnisvollen
Zusammenhang durchzogen. Ihre Arbeiten gliedern sich in zwei Werkgruppen. Zu der ersten zählen die Radierungen, deren Grundlage die Wüstenlandschaften außerhalb der Stadt Karachi (Pakistan) sind. Auf diese hat sie mit schwarzer Tusche gemalt, bevor sie sie auf eine Radierplatte übertragen hatte. Für sie wirken die Drucke turbulent und romantisch zugleich.
Die zweite Werkgruppe bilden die großformatigen c-prints von ihrer Skulptur in der Landschaft. Diese hinterlassen - Huma Bhabha zufolge - eher einen filmischen Eindruck, eine humorvolle Inszenierung von Skulpturen in immer anderen Örtlichkeiten. Mit ihren Arbeiten stellt sie ebenso einen Bezug zu anderen Künstlern her, z.B. zu dem französische Künstler Constantin Brancusi. Ihnen gemein ist die Dokumentation ihrer Arbeit als neues, eigenständiges Medium zu begreifen. „One of the most interesting figurative sculptors around, Huma Bhabha, recently began making large-scale photo-based works she calls drawings.“
(New York Times)
„A lone pair of feet stands in a millennium of lost civilizations passing time, and rediscovered sources. This don’t miss-outing is a candidate for best show of the year.“ (Jerry Saltz, New York Magazine)
Huma Bhabha ist 1962 in der Hafenstadt Karachi, Pakistan, geboren. Seit 1981 lebt Huma Bhabha in den USA. 1985 machte sie dort ihren Bachelor (Rhode Island School of Design) und 1989 beendete sie den Master of Fine Arts (Columbia University). Zu ihrer Heimat fühlte sie stets eine starke Bindung, diese wird auch in vielen ihrer Werken erkenntlich. Nach ihrem Durchbruch bei ATM 2006 folgte ihre zweifache Glanzleistung 2007: Man konnte gleichzeitig Einzelausstellungen von ihr in den neuen Räumen des Salon 94 an der Bowery und in der Peter Blum Gallery in Chelsea. Ihre Arbeiten wurden auch gezeigt in “Statuesque” in der New York City Hall Park. 2010 war sie auch auf der Whitney Biennale und der 14th International Sculpture Biennale in Carrara, Italien vertreten. 2008 gewann sie den Emerging Artist Award von dem Aldrich Contemporary Art Museum. |